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Ein ganz dickes Brett

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Michael Soltys.  Foto: 

Als sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im Wahlkampf in Besigheim einem Fachgespräch stellte, machte ihm Bernhard Schneider, Geschäftsführer der evangelischen Heimstiftung, eines deutlich: Jeder Euro, den eine Pflegekraft mehr verdient, muss ein Bewohner aus seiner Tasche bezahlen. Häufig sind das aber schon jetzt 2400 Euro. Lebt ein Mensch nur lange genug im Altenheim, geht sein gesamtes Vermögen für die Pflege drauf. Danach müssen die Angehörigen eventuell zuzahlen, dann das Sozialamt.

Mehr Pflegekräfte und ein angemessenes Gehalt sind aber nach Überzeugung aller Beteiligten notwendig, um einen fachgerechten und menschlichen Umgang mit den Alten und Kranken zu gewährleisten. Dazu ist mehr Geld notwendig. Mögliche Quellen sind eine Erhöhung der Pflegeversicherung, eine steuerliche Belastung aller Bürger, oder, wie es unter anderem die Heimstiftung vorschlägt, eine stärkere Beteiligung der Krankenkassen an den Pflegekosten. Alle drei Vorschläge dürften einen Aufschrei auslösen. Die künftige Berliner Regierung hat also ein dickes Brett zu bohren.

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