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Die heimische Apfelvielfalt

Der Herbst ist Apfelzeit, jetzt wird geerntet, eingekocht, gebacken. Deshalb widmet sich die Bietigheimer, Sachsenheimer und Bönnigheimer Zeitung eine Woche lang jeden Tag ab der heutigen Ausgabe dem Apfel.

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Sortenvielfalt im heimischen Apfelanbau.  Foto: 

1582 verpflichtete Kurfürst August von Sachsen jedes Ehepaar unter seinen Untertanen dazu, zwei Obstbäume zu pflanzen. Das war der Beginn einer immer weiter wachsenden, regionalen Sortenvielfalt und der Streuobstwiesen, auch in Württemberg, wo die sächsische Verpflichtung auf freiwilliger basis Schule machte. Unsere Region ist bekannt für die Sortenvielfalt auf den Streuobstwiesen, einem zu pflegenden Kulturgut. Damit auch künftige Generationen noch in den Genuss von teilweise fast vergessenen Äpfeln kommen, gibt es in Bönnigheim einen Sortengarten mit über 300 Sorten, der ein wahrer Fundus für alte Gene ist.

Bereits 2001 haben der Obst- und Gartenbauverein Bönnigheim und die Stadtverwaltung mit Hauptamtsleiter Klaus Walz diese städtische Streuobstwiese initiiert. Alte Sorten wie "Börtlinger Weinapfel" oder "Geisinger Liebling" sind unter den 400 Bäumen im knapp 2,5 Hektar großen Bönnigheimer Sortengarten zu finden. Sortengärten gibt es auch in Erligheim, Freudental, Kirchheim, Sachsenheim, Ditzingen oder denen der "Grünen Nachbarschaft". In der "Apfelwoche" stellen wir heimische Sorten vor wie "Jakob Fischer" oder "Gewürzluiken", aber auch so bekannte Arten wie "Elstar".

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