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Die Berufswünsche der Schüler

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Oberstufenschüler Christopher Ruland (links) und Nils Wagner besuchen die elfte Klasse der Ellental-Gymnasien.  Foto: 

Am Donnerstag war es so weit:  Die Eröffnungsfeier der Ellental-Gymnasien fand statt. „Dieses Jahr wird voll genial, willkommen in Ellental“, hieß es in einem Lied, das zu hören war. Für manche Schüler ist dieses Jahr das vorletzte Schuljahr oder gar das letzte. Doch wie geht es weiter nach dem Abitur? Mit dieser Frage sind Jugendliche der Jahrgangsstufen J1 und J2 konfrontiert. Die BZ traf sich am Donnerstagmorgen mit sieben Schülern, die ihre Zukunftspläne verrieten.

Der Gymnasiast Nils Wagner ist 16 Jahre alt, geht in die 11. Klasse und ist in der Media-AG tätig. Auf der Eröffnungsfeier filmte er und machte Fotos. Außerdem lernt er in der Media-AG Filme zu schneiden und noch alles rund um Technik, sowie die Webseite der AG zu betreuen. Später einmal Regisseur werden, könne er sich gut vorstellen, dennoch habe er sich noch nicht entschlossen, welcher sein Traumberuf sein werde. „Vielleicht mache ich vor dem Studium eine Ausbildung im handwerklichen Bereich“, sagt er. „Dann habe ich etwas, worauf ich zurückgreifen kann“, fügt er hinzu. Seine Eltern lassen ihm freie Wahl, sagt er: „Ich soll das machen, was mir am meisten Spaß macht. Dennoch gibt er zu: „Ich weiß absolut noch nicht, was ich nach meinem Schulabschluss beruflich machen werde.“. Er habe vor nach der Schule nach Asien zu reisen.

Klares Ziel vor Augen

Im Gegensatz zu Wagner hat der 17-jährige Christopher Ruland ein klares Ziel vor Augen. „Durch meine Familie hatte ich schon Einblicke in ein Softwareunternehmen in München“. Der Mann seiner Schwester würde dort arbeiten. „Ich habe mir das Ziel gesetzt da reinzukommen.“ Und das gelang ihm vorerst. Im Oktober macht er ein einwöchiges Praktikum für Berufsorientierung an Gymnasien (Bogy) bei dem Unternehmen gemacht.

Philipp Rall ist Oberstufenschüler der J2 . Letztes Jahr hat der 17-jährige ein Praktikum beim Softwareunternehmen SAP in Walldorf gemacht. „Ich möchte Informatik studieren und dual studieren.“ Für ihn ist es wichtig „ von Anfang an für ein Unternehmen zu arbeiten, statt nach dem Studium nach einer Arbeit zu suchen “. So habe er die Möglichkeit zu sehen, welche Abteilungen des Unternehmens  ihn interessieren. Das gebe ihm ein Gefühl der Sicherheit. „Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit vom Unternehmen übernommen zu werden“, findet er. “Ich werde auf jeden Fall ein duales Studium machen, in Stuttgart BWL studieren und zeitgleich Praxiserfahrung sammeln“, sagt er. Er sei bereits zu Universitätsberatung gegangen. An der Universität habe er viele Informationen bekommen: „Wenn das Beratungsangebot der Universität schon besteht, sollte es man auch ausnutzen“, sagt er.

Stippe Knezevic und Janik Baumann schließen sich Rall an: Auch sie streben ein duales Studium an. Knezevic meint: Ich möchte irgendwas, das mit dem Ingineuerwesen zu tun hat, tun. Das könnte sich Baumann auch vorstellen. Er schließt eine Ausbildung aus: „Ich denke, ich kann mit einem Studium mehr anfangen“, findet er. „Und wenn ich schon das Abitur mache, dann bevorzuge ich auch ein Studium.“

Aurelia Eberhard (16) interessiert sich für naturwisschenschaftliche Fächer und besonders für Physik. Deshalb hat sie das Fach dieses Jahr vier Stunden pro Woche. Sie bevorzugt ein Studium, vielleicht sogar eins in Physik. „Meine Eltern lassen mir viel Freiraum“, freut sich die Schülerin.

Adian Pascu (18) hat ebenso eine Vorliebe für Naturwissenschaften. „Nach dem Abitur werde ich in eine WG mit Freunden ziehen und ausprobieren, was ich machen möchte. Eine Ausbildung käme auch in Frage. „Vielleicht in Informatik“, sagt er. Lehrer und Oberstufenberater Hans-Peter Lutsch bestätigte, dass heutzutage viele Schüler eher ein Studium bevorzugen und vorwiegend ein duales. Dieses Jahr hat das Gymnasium 131 J1-Schüler und 112 J2-Schüler.

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