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Darum gehe ich wählen

Eine Wahl wird immer auch durch jene mit entschieden, die sich ihr verweigern. Deshalb werben einen Tag vor der Bundestagswahl 24 Prominente aus der Region für die Stimmabgabe und erklären, warum sie am Sonntag wählen gehen.

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Bei der Bundestagswahl 2009 lag die Beteiligung in den Wahlkreisen Ludwigsburg und Neckar-Zaber bei rund 76 Prozent, das waren mehr als sieben Prozentpunkte weniger als bei der vorangegangenen Wahl. Das heißt, ein Drittel der Wahlberechtigten ist 2009 zu Hause geblieben. Und das galt nicht nur für den Raum Ludwigsburg, sondern für ganz Deutschland.

Ob Politfrust, Protest oder Desinteresse - die Gründe fürs Nichtwählen sind vielfältig und in ihrer Ausprägung bei den verschiedenen Wahlen auf europäischer, Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene ganz unterschiedlich. Bürgermeister werden mitunter gerade einmal von nur einem Drittel der Stimmberechtigten ins Amt gehoben. Besonders bei fehlender Konkurrenz ist die Wahlbegeisterung mehr als überschaubar.

Insgesamt sind in den Wahlkreisen 265 (Ludwigsburg) und 266 (Neckar-Zaber) bei der diesjährigen Bundestagswahl jeweils rund 3000 Frauen und Männer mehr zur Stimmabgabe aufgerufen als 2009. Das hängt mit dem nach wie vor anhaltenden Zuzug in die Region zusammen. So sind im Wahlkreis Ludwigsburg knapp 210 000 Wahlberechtigte gemeldet, im Wahlkreis Neckar-Zaber, der bis in den Landkreis Heilbronn hineinreicht, sind es rund 227 000 Wahlberechtigte.

Wie hoch die Wahlbeteiligung am Sonntag ausfällt, lässt sich schwer vorhersagen. Ein Hinweis könnte die gestiegene Zahl an Briefwählern sein. Ludwigsburg verzeichnet die bisher höchste Briefwahlbeteiligung. Briefwahl liegt im Trend. Dies mag auf eine insgesamt hohe Wahlbeteiligung hindeuten.

Allen, die jetzt noch unschlüssig sind, erzählen 24 Prominente aus der Region - vom Sportler bis zum Künstler - auf dieser Seite, warum sie am kommenden Sonntag zur Wahl gehen.

Info: Ein Themenpaket zur Bundestagswahl lesen Sie auf

Wahl-Berichterstattung

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