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Brücke über Steinbach wird saniert

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Die Brücke in der Schlossstraße in Freudental muss saniert werden, bevor die Schäden größer werden. Sie ist bepflanzt. Über das Grünbeet ist Wasser in das Bauwerk eingedrungen. Foto: Martin Kalb  Foto: 

Die Brücke an der  Schlossstraße in Freudental wird nach einem  Beschluss des Gemeinderats saniert. Dafür muss die Ortsdurchfahrt im Juni/Juli für den Verkehr voll gesperrt werden. Es ist keine gewöhnliche Brücke, die dort am Kleeblattheim über den Steinbach führt.

Sie besitzt ein Grünbeet, wo sich auch schon ein Baum gut entwickelt hat, und ist insofern schon eine Ausnahmeerscheinung im Vergleich zu sonstigen Brücken. Bei der Brückenprüfung, die alle drei Jahre stattfindet, wurde ihr zwar ein recht guter Wert von 2,2 bescheinigt, doch es besteht Handlungsbedarf. Um teure Schäden zu vermeiden, muss die Brücke saniert werden.

Bei einem Gemarkungsrundgang im vergangenen Jahr bekam der Gemeinderat einen Vorschlag zur Sanierung vom Ingenieurbüro Kirn aus Pforzheim. Das Problem besteht in der Wassereindringung, die man über das Grünbeet hat und die das Bauwerk nachhaltig beschädigen kann. Für die Planung der Maßnahme wird eine Vermessung der bestehenden Brücke mit Erstellung eines Bestandsplans vorgenommen, zudem wird eine statische Prüfung benötigt.

Die Baukosten schätzt das Büro auf rund 89 000 Euro, für die Ingenieurleistungen werden rund 24 000 Euro veranschlagt. Die Baumaßnahme umfasst danach eine Abdichtung und Neubepflanzung – mit dem Risiko, dass abermals ein Schaden entsteht. Bürgermeister Alexander Fleig schlug vor,  auf das Grünbeet zu verzichten um langfristig Schäden zu vermeiden. Auf die Frage von Dieter Bertet, wann die Brücke gebaut wurde, wusste im Rat keiner so recht eine Antwort. Schäden, so der SPD-Rat, seien bei jedem Betonbauwerk ab einem gewissen Alter normal. Insgesamt sei die Brücke in einem guten Zustand, so Fleig, aber den Wassereintritt müsse man in den Griff bekommen. Je später man es angehe, desto teurer werde es, diese Aussage bekomme man dabei stets von den Ingenieuren.

Andreas Büdenbender von der Bürgergruppe sprach sich ebenfalls dafür aus, die Abdichtung gleich ganz einzusparen, indem man auf das Grünbeet verzichtet. Er kenne zahlreiche Brücken im Landkreis, aber keine, auf der ein Baum wächst. Womöglich sei ein Auffüllen mit Beton die beste aller Lösungen.

Auf die Erreichbarkeit im Zuge der Baumaßnamen für die Nahwärmeversorgung wies Reiner Kurzenberger von der CDU-Fraktion hin. Man müsse die Maßnahme so planen, das hier keine Straßen über Wochen abgeschnitten werden. Die Baumaßnahmen für die Nahwärmeversorgung sollen nach Aussage von Bürgermeister Alexander Fleig im April in der Gartenstraße beginnen, dann folgen die Pforzheimer Straße, die Hauptstraße und schließlich die Schlossstraße. Bis dahin sollen die Maßnahmen an der Brücke über den Steinbach, die maximal zwei Monate dauern werden, beendet sein.

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