Partner der

Baubeginn im September

|
Im ersten Abschnitt wird der Bahnhofsvorplatz links neben dem Freiberger Bahnhofsgebäude neu gestaltet.  Foto: 

Für die bauliche Neuordnung  der nördlichen Seite des Freiberger Bahnhofes  wurden Ende Juli die  Tief- und Straßenbauarbeiten vergeben. Zuvor hat der Gemeinderat Ende März grundsätzlich den Baubeschluss für die Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes gefasst. Die zu überbauende Fläche ist in vier Bauabschnitte aufgeteilt, die nach und nach realisiert werden.

Für das ganze Areal des Umbaus ist eine Förderung durch das Land und den Bund möglich, so Bürgermeister Dirk Schaible. Dieser Förderzeitraum läuft allerdings nur noch bis Ende April 2018, daher müsse das Projekt schnellstmöglich umgesetzt werden. Die Baukosten für die ersten beiden Bauabschnitte, den Bahnhofsvorplatz und eine Buswendeschleife, belaufen sich auf mehr als zwei Millionen Euro.

Zunächst wird der erste Abschnitt, der zentrale Bahnhofsvorplatz, zwischen der Graf- Adelmann Straße und dem Bahnhofsgebäude, dem heutigen Gebäude der Volksbank Ludwigsburg, in Angriff genommen. Die überplante Fläche ist 3575 Quadratmeter groß. Der Vorplatz soll zuerst umgestaltet werden, da er das Stadtbild am stärksten prägt. Zunächst werden die Bushaltestellen verlegt, um den Fußgängerverkehr über die Straße zu reduzieren und stärker in Richtung Unterführung zu den Gleisen zu lenken. Die neuen Bushaltestellen werden behindertengerecht umgebaut. Des Weiteren sollen neue Fahrradabstellplätze und -boxen errichtet werden, um die Nutzung des Fahrrades in Freiberg attraktiver zu gestalten.

Neue Wendeschleife

Anschließend folgt der nächste Bauabschnitt, eine neue Buswendeschleife mit 890 Quadratmetern Fläche. Diese neue Schleife wird sich nach Fertigstellung zwischen dem Güterschuppen und der Ludwigsburger Straße befinden. Die bisherige Wendeschleife zwischen dem Güterschuppen und dem Gebäude der Volksbank soll dann  zu einem späteren Zeitpunkt entfallen, um die Situation zwischen den beiden Gebäuden zu entzerren. Die gesamten Baumaßnahmen, so Schaible, sollen im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Die weiteren Bauabschnitte, wie etwa optionale Flächen für Parken und Außenanlagen, können zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden, wobei geklärt werden muss, wie es grundsätzlich mit dem Güterschuppen weitergeht. Die Nutzung als Kulturstätte hat sich, wie in der BZ berichtet, zerschlagen. Derzeit, so Dirk Schaible, werde von einem privaten Investor ein Konzept  für eine Nachnutzung erarbeitet, nach der Sommerpause könne man konkreteres dazu sagen.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

12,5 Jahre Haft: „Unglaubliche Dimension der Schrecklichkeit“

Der 40-jährige Spanier, der im Februar in Vaihingen seine beiden Kinder getötet haben soll, muss für 12,5 Jahre in Haft. Er soll zudem in eine geschlossene Psychiatrie. weiter lesen