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Arbeiten in Unterriexingen: Zwei neue Brücken über die Enz

Schweres Gerät war nötig, um am Dienstag zwei gewichtige Brückenteile in die richtige Position über der Enz zu bekommen. Der doppelte Brückenschlag in Unterriexingen wurde vollführt, um Lücken im Enztalradweg zu schließen.

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Die vorgefertigten Brückenteile sind am Dienstag an zwei Stellen in Unterriexingen eingesetzt worden. Angeliefert worden waren sie bereits mitten in der Nacht davor aus Remseck.  Foto: 

Von den Liebhabern des Enztal-Radweges begrüßt, von Seiten der Naturschützer kritisiert - das unsichere Teilstück der beliebten Strecke entlang der Landesstraße bei Unterriexingen gehört bald der Vergangenheit an. Am Dienstag wurden schon mal die Brückenteile in die betonierten Widerlager an der Straße nach Sachsenheim und am Sportplatz gehievt. Am frühen Morgen wurde die erste der beiden komplett vorgefertigten Stahlkonstruktionen mittels Schwerlastkran auf die Pfeiler an den Ufern gesetzt. Insgesamt 30 Tonnen schwer und mit einer Länge von 36 Metern schlägt die Brücke den Weg für Radfahrer und Fußgänger von der Enzseite an der Landesstraße 1141 zu den Unterriexinger Auwiesen am Dorfrand.

Wenig an Worten, dafür mehr Taten gab es von den Mitarbeitern der Firmen Paule aus Stuttgart und Brodbeck aus Metzingen, die beim Brückenschlag routiniert zusammenwirkten. Ebenfalls in knapp einer Stunde saß zur Mittagszeit der zweite 28 Tonnen schwere und 34 Meter lange vorkonstruierte Brückenüberbau - an der Enz nahe dem Sportgelände gelegen. Damit sind die Bauarbeiten für die beiden 2,80 Meter breiten Brückenbauwerke abgeschlossen.

Um den Lückenschluss des Enztal-Radweges vollends fertigzustellen, folgen freilich noch Anschlussarbeiten an den Brückenköpfen mit Auffahrten und Rampen sowie der komplette Wegebau. Schließlich soll das Unterriexinger Teilstück des Radweges noch vor Ende der Radfahrsaison zu benutzen sein. Anfang September wird mit der Eröffnung gerechnet. Der Landkreis investiert 1,35 Millionen Euro.

Im November 2012 hatte der Kreistagsausschuss für Umwelt und Technik die Bauarbeiten vergeben. Ende Februar war mit der Baustelle begonnen worden, das vierte Widerlager der Brücken war vergangenen Donnerstag betoniert worden - zur Freude der Stadt und seines Ortsteils. Die Planungen lagen zwei Jahre zurück, wie Markgröningens Bürgermeister Rudolf Kürner erklärte. Es sei ein langgehegter Wunsch der Stadt, der in Erfüllung gehe. So komme man dem Ziel näher, die gefährliche Situation für Radfahrer an der Landestraße und Kreisstraße im Bereich Unterriexingens zu entschärfen. Der Bürgermeister hatte sich an den Landkreis gewandt, auch die Grundstücksverhandlungen waren über die Stadt gegangen.

Von rund 840.000 Euro war der Kreistag nach den ersten Planungen ausgegangen. Nach den Ausschreibungen hatte das Ergebnis anders ausgesehen: stattliche 1,55 Millionen Euro, denen der Kreistag zunächst ablehnend gegenübergestanden hatte. Der Vorschlag eines Markgröninger Bürgers für eine Stahlbrücke hatte zwischendurch zu einem weiteren Anlauf geführt. Das Landeswegeprogramm hatte indes für eine Entlastung bei den Kosten gesorgt. Ein Förderantrag des Kreises für die Umsetzung des Projektes war vom Land bewilligt worden, dies in Höhe von 530.000 Euro.

Nach Fertigstellung können die Radfahrer auf dem Enztal-Radweg von Oberriexingen kommend die Enz überqueren und dann nach Untermberg weiterfahren.

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