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Angstgegner und Respekt

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Jaja, Fußball ist Völkerverständigung, und jaja, Fußball ist wie jeder Sport eine Schule des Respekts. Wer das nicht kapiert hat, der hat noch nie auf dem Platz gelitten und dennoch verloren. Auch als deutscher Fußballfan hat man ja durchaus schon gelitten. Zum Beispiel wegen der italienischen Fußballnationalmannschaft. Man nehme das Halbfinale der Heim-WM 2006, in dem Andrea Pirlos Pass unsere Abwehr und alle Hoffnungen zerschnitt. Man nehme das „Jahrhundertspiel“ in Mexiko, als sich 1970 eine episch kämpfende deutsche Elf und die nicht weniger episch kämpfenden, am Ende aber mal wieder etwas kaltschnäuzigeren Italiener eines der spektakulärsten WM-Spiele lieferten, das je gespielt wurde. Diese deutsche Niederlage tut auch dann weh, wenn man in den 1980er-Jahren geboren ist. Und so ruft das Aus der Italiener in der WM-Qualifikation vom Dienstag ehrlicherweise eine gewisse Freude hervor. Unterdrücken lässt sich das nicht, sorry. Aber sagen wir einfach: Dieses Gefühl ist nur die Erleichterung, weil der Angstgegner nicht dabei ist. Und ist Angst nicht auch eine Form des Respektes?

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