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"Jugend musiziert": Musiker-Nachwuchs ist gut in Form

Der 51. Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" schloss am Sonntagabend in der vollbesetzten Stadthalle Ditzingen mit einem von hohem musikalischem Niveau geprägten Preisträgerkonzert.

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Jede Menge Talente in Ditzingen: Im Bild Alexander Schütz am Piano.  Foto: 

Der Schirmherr des Wettbewerbs, Landrat Dr. Rainer Haas, schwärmte regelrecht von den beachtlichen Ergebnissen beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert", denn von 228 angetretenen Talenten erzielten 123 Höchstnoten und aus dieser Gruppe werden 100 Musikschüler am Landeswettbewerb in Ludwigsburg teilnehmen. Ditzingens Oberbürgermeister Michael Makurath dankte, ähnlich wie auch Manfred Frank, Leiter der ausführenden Jugendmusikschule Ditzingen, der Kreissparkasse Ludwigsburg für deren finanzielle Förderung des Regionalwettbewerbs. Auch der Landkreis unterstützt diesen mit einem Zuschuss.

Zu Beginn des Preisträgerkonzerts wurde kräftig gerockt, denn Kai Stefani begleitete auf seinem Drum-Set den Sänger Sting, dessen Stimme als Playback zu hören war, mit perfektem Rhythmus. Alexander Schütz führte mit leichtem Anschlag eine Komposition von Reinhold Glière lyrisch aus. Das Flötentrio Lucia Brüning und Johanna Aymar (Blockflöten) sowie Sina Wiesbauer (Querflöte) intonierte fröhlich und rhythmisch souverän "Pastime with good Company" aus "Heinrich VIII". Einen schwierigen Song von Leonard Bernstein mit dem Titel "O hate Music" trug mit jugendfrischem Sopran Madeleine Busch mit Bravour vor. Das Fagott-Ensemble Julian Zauner, Jonathan Schmalzridt, Felix Jahncke und Jonas Imkampe sowie Maximilian Cedzich (Kontrafagott) musizierte träumerisch ein "Nocturne" von Peter Jansen.

Den Swing-Klassiker "Blue Skies" von Irving Berlin spielten mit rundem Posaunenklang Tobias Winkens, Dennis Lehmann, Tobias Dornstetter und Luca Mann. Zart und feinstimmig führte Konstantin Öppinger (Klavier) "Süßer Traum" von Peter Tschaikowsky aus, während Hemma und Friedward Wenzler auf Violine und Violoncello mit resolutem Bogenstrich ein Scherzo von Reinhold Glière temperamentvoll darboten. Die Blockflötistinnen Tanja Bahmann, Mia Richter, Sarah Wettemann, Sophia Döser und Lara Kunath gestalteten unbeschwert drei irische Stücke von Paul Clark. Ein Holzbläserensemble mit Lara Mack (Querflöte), Elisa Brinkmann (Oboe), Marina Patulla (Klarinette), Timon Stumber (Horn) und Carmen Türk (Fagott) spielte tänzerisch bewegt eine Polka von Denes Agay.

Ein weiterer erfolgreicher Teilnehmer des in Vaihingen ausgetragenen Wettbewerbs im Fach "Schlagwerk" war Simon Gayer, der sein umfangreiches Instrumentarium perfekt beherrschte. Mit nuanciertem Anschlag spielte Julius Paul (Klavier) ein Adagio von Joseph Haydn und das Querflöten-Trio Tamina Frank, Elea Klink und Anna Schäuble bestach mit einem voller Elan aufgeführten Allegro von Laszlo Zemplini. Das Klarinetten-Quartett Davina Lämmle, Luis Böhringer, Thomas Pfeiffer und Julia Behle erfreute die Zuhörer mit zwei fein intonierten Sätzen von Gordon Jacob. Mit herausragender Virtuosität und rasantem Tempo begeisterte David Meussling (Klavier), als er einen Argentinischen Tanz von Alberto Ginastera hören ließ.

Am Wettbewerb des Fachs "Harfe" beteiligte sich erfolgreich Irina Beukmann, die mit sensiblem Spiel Thema und Variationen von Marcel Tournier darbot. Zwei Cellistinnen, Marei Lorenz und Maja Hauke, führten ein anspruchsvolles Allegro von Friedrich August Kummer in forschem Tempo auf. Flora Hähnel (Klavier) spielte eine Etüde von Alexander Skrjabin. Für ein flottes, beschwingtes Finale des Preisträgerkonzerts sorgten mit dem Traditionell "Joshua fought the Battle of Jericho" Benjamin Kruska und Rosa Demand (Trompeten) gemeinsam mit Maike Pfeiffer und Philipp Scholze (Posaunen).

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