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PKC: Wie die Synagoge gerettet wurde

In einer Broschüre wird zum 30-jährigen Bestehen des Pädagogisch-Kulturellen Centrums (PKC) beschrieben, wie es zur Rettung der Synagoge kam.

GABRIELE SZCZEGULSKI |

Zum 30-jährigen Bestehen des Pädagogisch-Kulturellen Centrums Ehemalige Synagoge (PKC) wurde eine Broschüre verfasst, die die Rettung des alten, abbruchreifen Gebäudes aus dem Jahr 1770 beschreibt. Für die Zeit, in der Ludwig Bez, der 30 Jahre lang Geschäftsführer des PKC war, die Geschicke lenkte und die Konzeption prägte, wird es im kommenden Jahr, so die jetzige Leiterin Barbara Schüßler, eine eigene Broschüre geben. Vor allem geht es in dem Band "Damit die Anfänge nicht vergessen werden" um diejenigen Menschen, die auf die ehemalige Synagoge aufmerksam machten und 1977 für ihren Erhalt kämpften. An vorderster Front waren dies 1978 Horst Wandel, evangelischer Pfarrer in Löchgau, Jürgen Kaiser, Vikar in Löchgau, sowie Gregor Sorg, katholischer Pfarrer in Besigheim. Zeitgleich schreibt der Gerlinger SPD-Kreisrat Gerhard Tünnemann an Landrat Dr. Ulrich Harmann und schlägt darin vor, die Freudentaler Synagoge zur Gedenkstätte zu machen. Viele prominente Menschen aus der Region folgen. Nur der Freudentaler Gemeinderat sieht keine Notwendigkeit für die Restaurierung und befürwortet einen Abbruch, den der Besitzer des Gebäudes, ein Bönnigheimer Unternehmer, beantragt hat. Doch: Es wird ein Förderverein gegründet, der es schafft, den Erhalt zu sichern, so dass am 17. Januar 1985 das Pädagogisch-Kulturelle Centrum Ehemalige Synagoge eröffnet wird.

Info
DieBroschüre ist im PKC in Freudental erhältlich.

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