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Erligheimer Hausfrauenverein besucht Chicoree-Anbauer in Blaufelden

Über den Anbau von Chicoree-Gemüse informierte sich der Hausfrauenverein Erligheim bei Ausfahrt nach Blaufelden im Hohenlohischen.

BZ |

Die vom Hausfrauenverein Erligheim organisierte Besichtigungsfahrt auf den Biolandhof Vogtin Blaufelden (Hohenlohe) stieß bei den Mitgliedern auf großes Interesse, berichtet Pressewartin Doris Rommel. Ein Betriebszweig des Familienunternehmens im Hohenlohischen ist der Anbau von Chicoree, der noch traditionell in der Erde kultiviert wird. Die Erligheim Gruppe wurde von Alfred Vogt empfangen, der beim Einführungsgespräch die Teilnehmer ausführliche über das vitaminreiche Wintergemüse informierte.

Ursprungspflanze von Chicoree ist die wilde Wegwarte. Die Kraft stecke in der rübenartigen Wurzel, erklärte der Fachmann. Früher wurde diese gemahlen, getrocknet und als Kaffee-Ersatz aufgebrüht - der sogenannte Zichorienkaffee. Ein mühevoll und arbeitsaufwendiger Weg liegt hinter dem Spross bis er in den Verkauf kommen kann. Von der Aussaat Anfang Mai bis zur Ernte Ende Oktober entwickelt sich die Chicoree-Rübe auf dem Feld. Die geernteten Rüben werden mit unbeschädigter Wachstumsknospe im Kühlhaus zwischengelagert bis sie in einer Treiberei im dunklen Keller zu neuem Leben geweckt werden. Nach etwa 25 Tagen wird der Chicoreespross geerntet. Von den vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten des Gemüses überzeugten sich die Ausflügler beim Genuss der fünf gängigen Chicoreemenüs.

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