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50 Millionen für Ludwigsburg

Der stark wachsende Maschinenhersteller Stihl aus Waiblingen investiert in Ludwigsburg mehr als 50 Millionen Euro. Die Logistikfläche wird um 10 000 Quadratmeter erweitert.

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In der Kammererstraße in Ludwigsburg befindet sich die Vertriebslogostik des Maschinenherstellers Stihl. Im Zuge des Investitionsprogramms wird der Standort ab Ende des Jahres modernisiert und erweitert.  Foto: 

Trotz aller internationaler Krisen verzeichnet der für seine Motor- und Kettensägen international bekannte Maschinenhersteller Stihl einen Umsatzrekord nach dem anderen. 2014 lag der bei knapp drei Milliarden Euro, was einem Plus von etwa sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei macht Stihl seine Geschäfte vor allem im Ausland. Der Auslandsanteil am weltweiten Umsatz lag 2014 bei fast 90 Prozent. Mehr als 14 000 Mitarbeiter beschäftigt die Gruppe weltweit.

Von der Expansion profitieren vor allem die schwäbischen Standorte des Traditionsunternehmens in erheblichem Maße. So baut Stihl nach eigenen Angaben den Standort Ludwigsburg für insgesamt rund 50 Millionen Euro aus. In der Ludwigsburger Kammererstraße ist auf 37 000 Quadratmetern Fläche die Vertriebslogistik des Unternehmens konzentriert. Sie soll laut Unternehmenssprecher Dr. Stefan Caspari nun reorganisiert und deutlich erweitert werden. Es ist die zweite millionenschwere Infrastrukturinvestition in der Region, nachdem bereits 90 Millionen Euro für eine neue Produktionslogistik und ein erweitertes Entwicklungszentrum in Waiblingen gesteckt wurden.

In Ludwigsburg wächst laut Caspari die Vertriebslogistik ab Dezember 2016 um rund 10 000 Quadratmeter Lager- und Funktionsfläche im sogenannten "Stihl-Werk 7". Im Zuge der Baumaßnahme soll die Logistik innerhalb des Werks komplett modernisiert und automatisiert werden. "Diese Investition unterstützt das Wachstum der Stihl-Unternehmensgruppe und trägt dazu bei, die weltweiten Kunden auch künftig effizient und rasch zu beliefern", sagt Stihl-Vorstand Marketing und Vertrieb, Norbert Pick, dazu.

Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2019 vorgesehen. Vom Standort in Ludwigsburg werden derzeit Stihl-Produkte an die eigenen Vertriebsgesellschaften und Importeure in mehr als 160 Länder versandt.

Doch damit nicht genug, das Investitionsprogramm der Waiblinger geht weit über die Erweiterung der Vertriebslogistik hinaus. "Die Stihl-Gruppe wird weiter wachsen und weltweit bis 2018 rund eine Milliarde Euro investieren", betont Stihl-Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora. Die Mittel sollen vor allem in neue Produkte, Werkzeuge und Maschinen sowie in Bauprojekte zur Erweiterung und Modernisierung des internationalen Fertigungs- und Vertriebsverbundes fließen. Das Stammhaus sei dabei mit rund 300 Millionen Euro der Standort mit dem höchsten Investitionsvolumen in der Unternehmensgruppe, heißt es.

Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forst- und Landwirtschaft sowie für die Landschaftspflege, die Bauwirtschaft und Privatanwender. Die Produkte werden nach Unternehmensangaben grundsätzlich über den sogenannten servicegebenden Fachhandel vertrieben - mit 36 eigenen Vertriebs- und Marketinggesellschaften, rund 120 Importeuren und mehr als 40 000 Fachhändlern weltweit.

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