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40-jähriger Ascona hat Nase vorn

Das Rallyegespann Wezel ging am Samstag, 7. September, bei der 31. Gerhard-Mitter-Gedächtnis-Rallye auf die Piste. Das Team, das für den MSC Bönnigheimer startet, errang den Klassen- und Gruppensieg.

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Knapp 150 Kilometer Streckenlänge mit sechs Wertungsprüfungen über 32 Kilometern durch den Nordschwarzwald warteten auf die Fahrer. Hochrangige Prädikate lockten über 100 Teams nach Calw, mit dabei das Rallyeteam Vater und Sohn, Wolfgang und Marcel Wezel, des MSC Bönnigheim mit ihrem Opel Ascona A, der nur durch die Mithilfe von Bruder Karlheinz, Tankstellen- und Werkstattbesitzer in Erligheim, rechtzeitig fertig wurde. Vier Sprints und zwei Rundkurse waren für die Zuschauer ein Genuss, da man hier drei bis vier Fahrzeuge gleichzeitig über mehrere Runden vergleichen konnte.

Strömender Regen am Vormittag und unterschiedliche Wettervorhersagen machten die Reifenwahl zum Pokerspiel. Da die schnellen Prüfungen durch den Wald definitiv nicht mehr abtrocknen würden, entschieden sich die Teams unterschiedlich, das MSC-Team riskierte viel und setzte auf Trockenreifen, was sich abends als absolut richtig erwies.

Aus der Erfahrung heraus gab man gleich auf der ersten Wertungsprüfung Vollgas, man wollte nicht auf Abwarten setzen. An einer verhängnisvollen, sehr engen Spitzkehre passierte es dann, Fahrer Wolfgang Wezel versuchte mit einem kräftigen Zug der Handbremse den über 40 Jahre alten Ascona um die Engstelle zu bringen, aber leider blockierten die Räder nicht wie gewünscht und der Bolide stand ziemlich unglücklich in der engen Kurve, es blieb nichts anderes übrig, als den Rückwärtsgang einzulegen und zurücksetzen. Zu allem Übel "verschluckte" sich noch der Motor und nahm kein Gas mehr an, was bei sehr heißen Motorraum-Temperaturen leider vorkommen kann. Ergebnis dieses Ausrutschers: über zehn Sekunden Rückstand . "Jetzt nur die Nerven behalten" war danach die Devise, schließlich kamen noch fünf weitere Wertungsprüfungen. Prüfung für Prüfung kämpfte sich Team Wezel weiter nach vorne und setzte eine Klassenbestzeit nach der anderen. Im Zwischenziel nach Wertungsprüfung 3 hatte man schon die Führung in der Klasse CTC 24 erobert.

Es lief immer besser, nach sechs Wertungsprüfungen führte das Rallyeteam, Vater und Sohn Wezel, mit 26 Sekunden Vorsprung die Klasse an, auch konnte noch der bärenstarke Lancia Delta Integrale von Frank Burkhart überholt werden, so das auch der Gruppensieg der CTC mit 16 Sekunden Vorsprung nach Erligheim ging.

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