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2015: Wehr rückt 92 Mal aus

Ein Jahr mit vielen Lehrgängen und Einsätzen haben die Freiberger Feuerwehrleute hinter sich. Dabei waren aber keine spektakulären Einsätze.

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Alle Geehrten und Neuernannten Feuerwehrmänner der Freiberger Feuerwehr bei der Hauptversammlung auf einen Blick.  Foto: 

An der 43. Hauptversammlung der Feuerwehr Freiberg konnte Kommandant Thomas Jetter berichten, dass es im Jahr 2015 glücklicherweise zu keinem spektakulären Einsatz kam, jedoch die abgeleisteten Stunden im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 92 Einsätze. Dabei musste die Wehr zu 29 Bränden, 16 Brandnachschauen, 43 technischen Hilfeleistungen und drei sonstigen Einsätzen ausrücken. Bei den Bränden handelte es sich neben den Klein- und Mittelbränden um zwei Großbrände. Einmal brannte ein Mähdrescher auf einem Feld, beim zweiten Großbrand kurz vor Jahreswechsel war ein Kühltransporter zu löschen.

Die technischen Einsätze verteilten sich auf Türöffnungen, Wassereinsätze, Ölspuren und Gefahrgut. Neben den Einsätzen, von denen 59 nachts und 33 am Tag stattfanden, bildeten sich die Feuerwehrleute in 5286 Übungsstunden theoretisch und praktisch weiter. Viele Stunden waren mit der Ausbildung am Einsatzleitwagen und dem Löschfahrzeug Logistik geleistet worden. Weitere leisteten auch die Mitglieder der Absturzsicherungsgruppe und des Sanitätslehrgangs. Außerdem wurden Lehrgänge wie Grundausbildung, Sprechfunker, Atemschutz, Technische Hilfeleistung und Truppführer besucht. Mit den Wehren aus Affalterbach, Benningen und Ludwigsburg gab's das Leistungsabzeichen in Silber. Die Personalstärke der Feuerwehr blieb im vergangenen Jahr stabil. So stehen tagsüber durchschnittlich 31 Feuerwehrleute zur Verfügung. 2015 fanden sechs Ausschusssitzungen sowie die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes statt. Auch sportliche Erfolge konnten die Wehrleute verzeichnen, denn an 24 Sonntagen fand der Feuerwehrsport statt und das Deutsche Fitnessabzeichen in Gold wurde abgelegt.

Bei der Jugendfeuerwehr arbeiteten die neun Ausbilder jeweils 400 Stunden in der Jugendarbeit. Auch die sechs Mädchen und 17 Jungs der Jugendfeuerwehr hatten einen vollen Stundenplan. Neben den Übungsabenden fanden beispielsweise Sonderübungen, Bewirtungen, Kinderferienprogramm und ein Zeltlager statt. Bei aktuell 23 Jugendlichen gab es drei Austritte, vier Neuaufnahmen und zwei Übernahmen in die Einsatzabteilung. Geehrt für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Albrecht Palmer. Jürgen Burkhardt, Erwin Dufner, Friedrich Kurz und Karl Rendle sind ihrer Feuerwehr seit 50 Jahren treu. Dominik Novotny, Jannis Sußmann und Martin Weissinger wurden zum Feuerwehrmann ernannt. Luca Dötterer, Tobias Paeper und Tobias Waitschies erhielten die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann. Martin Schmidt wurde Hauptfeuerwehrmann, Frank Reith und Christian Uhlig Löschmeister, Markus Leitz und Maik Rendle Hauptlöschmeister und Ulrich Nill wurde zum Oberbrandmeister ernannt.

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