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Stromberg-Zabergäu: Weißer ohne Alkohol ist der Clou

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  • Nach einer regnerischen Nacht musste die Weingärtner Stromberg-Zabergäu fürchten, dass ihr Herbstweinfest eine nasse Angelegenheit werden könnte. Doch zum Glück konnten die Besucher, wie hier in Bönnigheim, bei trockenem Wetter anstoßen.  1/2
    Nach einer regnerischen Nacht musste die Weingärtner Stromberg-Zabergäu fürchten, dass ihr Herbstweinfest eine nasse Angelegenheit werden könnte. Doch zum Glück konnten die Besucher, wie hier in Bönnigheim, bei trockenem Wetter anstoßen. Foto: 
  • Kellermeister Albrecht Hauber hatte beim Herbstweinfest in Bönnigheim 150 Weine im Angebot. 2/2
    Kellermeister Albrecht Hauber hatte beim Herbstweinfest in Bönnigheim 150 Weine im Angebot. Foto: 
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Alkohol ist im Wein ein Geschmacksträger“, weiss Albrecht Hauber, Vorstand für Önologie und Technik bei den Weingärtnern Stromberg-Zabergäu. Dennoch bot die WG zum ersten Mal beim Herbstweinfest am Dienstag in Bönnigheim und Brackenheim einen Weißwein an, der bestechend fruchtig schmeckt, auch ohne „Geist“. Zunächst 8000 Flaschen zur Probe wurden abgefüllt. „Weißwein lässt sich leichter ohne Alkohol herstellen als roter“, verriet Hauber beim Traditionsfest in Bönnigheim. Er weiß nur noch von einer weiteren WG in Heilbronn, die alkoholfreie Tropfen anbietet.

Begehrte Kellerführung

Wer über das Gelände schlenderte, merkte schnell, dass Maische-Geruch die Luft erfüllte. „In den Kellern brodelt es zur Zeit“, schmunzelte Albrecht Hauber mit Blick auf die laufende Weinlese. „Wir sind auf der Zielgeraden. Uns fehlen nächste Woche nur noch Lemberger und Riesling und die höherpreisigen Segmente“, machte er deutlich. Beim Blick in die Keller erlebte der Besucher gestern daher in Bönnigheim hautnah, wo die Winzer mit der aktuellen Lese stehen. Die Kellerführung war sehr begehrt bei den Gästen.

Obwohl es in der Nacht noch Bindfäden geregnet hatte, war es an beiden Standorten schon zur Mittagszeit und erst recht am Nachmittag proppenvoll. „Wir sind dankbar, dass sich das Wetter erholt hat. Schließlich lebt so ein Fest vom Feiern im Freien“, betonte Hauber. Die Abfüllhalle war ebenfalls für die Gäste freigeräumt worden, so dass es jederzeit genügend Rückzugsmöglichkeiten gab.

Ein Höhepunkt dieses Festes: Die Fahrt mit dem „Rothen Theo“, dem Traktor mit rotem Anhänger, der die Besucher in Gruppen von 25 Personen in die malerisch eingefärbte Weinberglandschaft entführte. „Der Rothe Theo hat seinen Namen von unserer Weinserie ,Rother’. Die geht auf den altdeutschen Vornamen Rother zurück. Und Theo ist eine Anspielung auf Theodor Heuss“, erklärte Geschäftsführer Thilo Heuft die Hintergründe. Im Weinberg gab es die Chance, die reifen Trauben aus der Nähe zu sehen und sich davon zu überzeugen, dass der Jahrgang 2017 wohl kein schlechter wird.

Das Fest zieht in jedem Jahr zwischen 1500 und 2000 Besucher an, weil es für jede Generation etwas zu bieten hat. In Brackenheim kam noch ein bunter kleiner Bauernmarkt dazu, bei dem Selbsterzeuger ihre frischen Waren anboen. Örtliche Gastronome versorgten die Gäste mit Köstlichkeiten aus der Region. Auch der „Neue Wein“ stand hoch im Kurs. Und während sich die Erwachsenen durch das Sortiment probierten, vergnügten sich die Jüngsten beim Kinderschminken und in Bönnigheim auf der Hüpfburg.

Im Herbst gibt es auch in diesem Jahr den „WeinGenussKeller“. An den Wochenenden bis zum 22.Oktober laden die Weingärtner Stromberg-Zabergäu zusammen mit bekannten Gastronomen aus der Region jeweils von Freitag bis Sonntag zum Verweilen und Genießen nach Brackenheim ein. Neben kulinarischen Genüssen dürfen Besucher bei einer Führung durch den Keller einen Blick hinter die Kulissen werfen und bei der Weinherstellung live mit dabei sein. Weiter Informationen im Netz. suy

www.wg-sz.de

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www.boennigheim.de/

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