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Sanierung geht in die zweite Runde

Die Sanierung der Bönnigheimer Innenstadt geht weiter. Im zweiten Bauabschnitt soll nun der Marktplatz neu gestaltet werden.

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Auch bei der zweiten Sanierungsrunde steht der Bönnigheimer Marktplatz im Mittelpunkt. Mit der Sanierung der Oberflächen ändert sich auch die Verkehrssituation.  Foto: 

Die Bönnigheimer Innenstadt putzt sich heraus, die Sanierung geht in die nächste Runde. Neben der Neugestaltung des Marktplatzes stehen auch die Straßenzüge Hauptstraße, Kirchstraße und Michaelsbergstraße im Fokus für eine Erneuerung der Oberflächen. Das beschloss der Bönnigheimer Gemeinderat in seiner Sitzung am Freitagabend.

Mit der Sanierung der Oberflächen in der Bönnigheimer Innenstadt ändert sich auch die Verkehrssituation: Wegen verschärft ausgelegter Bestimmungen im verkehrsberuhigten Geschäftsbereich sei Tempo 7 nicht mehr möglich, wenn gleichzeitig eine Parkzeitbeschränkung angeordnet werde. In der Bönnigheimer Innenstadt ist diese Anordnung eine Notwendigkeit, weil hier Kundenparkplätze und keine Dauerparkplätze gebraucht werden. Im gesamten verkehrsberuhigten Geschäftsbereich soll daher künftig Tempo zwanzig gelten. Diese Maßnahme hebt wiederum die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer auf und gibt dem Fahrverkehr den Vorrang gegenüber dem Fußgängerverkehr. Wegen der Engstelle, soll im Bereich der Durchfahrt beim Schloss Tempo 7 bestehen bleiben. "Da haben wir als Stadt keinen Einfluss drauf.

Diese Entscheidung trifft das Landratsamt beziehungsweise das sind Vorgaben des Regierungspräsidiums", ließ Bürgermeister Kornelius Bamberger die Gemeinderäte wissen. Einen Vorteil dieser neuen Verkehrskonzeption sieht der Bönnigheimer Bürgermeister darin, dass nun eine "einheitliche Regelung im gesamten Bereich geschaffen wird".

In der Sitzung des Gemeinderates kam die Entwurfplanung des beauftragten Architektenbüros Zoll auf den Tisch. Nach diesen Plänen soll der markante Brunnen auf dem Marktplatz mit dem Bodenbelag akzentuiert werden. Auf beiden Fahrbahnseiten, die mit einem Asphaltband eindeutig markiert sind, sind Gehwegbereiche von 1,50 bis zwei Meter vorgesehen.

Hier wird Naturstein verbaut als Abgrenzung zur Fahrbahn. Durch die Neugestaltung der Oberflächen verschiebt sich die Anordnung der Parkplätze. Zwischen der Hauptstraße 31 und 46 gibt es künftig einen Parkplatz weniger.

Was manchem Gemeinderat in diesem Zusammenhang trotz mehrheitlichem Beschluss zu schaffen machte: Im Zuge der Sanierung der Innenstadt fallen Bäume, doch geht dies auf einen mehrheitlichen Beschluss im Gremium zurück.

Details in der Gestaltung richten sich nach dem bereits neu gestalteten ersten Bauabschnitt. Besonders akzentuiert werden neben dem Bereich des Brunnens auch die Umfassung des Schlosshofes. Eine andere Verlegeart soll die Torsituation in den Schlosshof optisch absetzen. Auf dieser Fläche ist ein regelmäßig gereihter Pflasterbelag vorgesehen, was den Asphaltbereich entsprechend akzentiuiert. An geeigneten Stellen sollen Fahrradbügel geschaffen werden und eine E-Bike-Ladestation.

Was die Beleuchtung angeht, so soll die auf dem Marktplatz verwendete Stelenleuchte des Typs Hess City Light auch entlang der Schlosshof-Einfassung eingesetzt werden. Ergänzend kommen an geeigneten Stellen Mastleuchten des Typs Residenza Levo zum Einsatz - als Ergänzung der Auslegerleuchten.

Vor der Gaststätte Adler soll auch wie seither eine Möglichkeit zur Außenbewirtung bestehen bleiben, denn die Sanierung der Oberflächen in der gesamten Bönnigheimer Innenstadt hätten den Sinn, das Stadtbild zu verschönen und somit mehr Besucher in die Stadt zu ziehen als seither.

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Wappen
Ludwigsburg

Bönnigheim

Einwohner: 7593 (31. Dez. 2015)
PLZ: 74357
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 221 m ü. NHN
Bürgermeister Kornelius Bamberger

www.boennigheim.de/

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