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Proben für die erste Music-Show laufen

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Der Bönnigheimer Stadtmusikdirektor Rainer Falk hat wieder Großes vor: Eine Music-Show am 27. und 28. Oktober.  Foto: 

„Es ist ein kleines Galakonzept“, beschreibt Stadtmusikdirektor Rainer Falk das Vorhaben einer Musik-Show, deren Premiere am 27. Oktober in der Sporthalle ist. Anders als in den Jahren zuvor werde es keine musikalischen oder kulinarischen Weltreisen geben, sondern eine echte Show, die sich auf einer Haupt- und einer Nebenbühne abwechselt. Auf einer Videowand werden auch Filme eingespielt und es sind zu manchen Stücken auch kleine schauspielerische Einsätze geplant. Beteiligt an diesem Abend sind das Stadtorchester, das Jugendorchester und die Bigband des Alfred-Amann-Gymnasiums, ein Saxofon-Ensemble und ein Blechbläserensemble.

„Man muss dabei vieles beachten“, erklärt Rainer Falk, der mit seinen Musikern gerade in der Probenphase steckt. Wie sieht es rechtlich aus, wenn man Filmsequenzen zeigt, wie sie für ein James-Bond-Thema geplant sind. Wie schafft man eine Dramaturgie, welche Stücke sind überhaupt machbar und wo ist der rote Faden des Abends? Fragen, die er vorab lösen muss, um das zusammen mit den Musikerinnen und Musikern erdachte Repertoire umzusetzen.

„Auf den bisherigen Unterhaltungsabenden waren wir auf einem sehr guten Niveau“, blickt Falk auf die letzten Jahre zurück. Der Punkt, der ihn zu einem neuen Konzept brachte, ist, dass alles schon mal gemacht wurde. „Jetzt müssten wir nach Afghanistan reisen“, beschreibt Falk die Gründe für den neuen Unterhaltungsabend. Mit den anderen Abenden übers Jahr bewegt er sich mit seinen Orchestern auf klassischen Pfaden, doch auch die Unterhaltung habe ihr Publikum. Es bringe viele Zuschauer und mache auch den Musikern Spaß, so der langjährige Stadtmusikdirektor. Der Aufwand dafür sei aber so groß, dass man sich auf einen zweijährigen Turnus verständigt habe.

„Es soll gute Unterhaltung auf hohem Niveau sein“, die auf dieser ersten Veranstaltung dieser Art geboten wird. Alle seien mit Freude dabei, nachdem die Nachtmusik am 1. Juli gespielt wurde. Dann kamen die Sommerferien, mit wenig Zeit für Proben für die teils schweren Stücke am Abend. „Das geht schon sportlich zu“, so Falk zum Programm, das zwei Mal 45 Minuten dauern wird.

Gedacht werden muss dabei auch an die Bühnenbilder, wo es gute Unterstützung vom Bauhof gebe. Bei der Technik mischt sich Falk gar nicht ein, denn dafür gebe es fähige Leute im Stadtorchester, die viel Erfahrung mitbringen. Das Bühnenbild für die Hauptbühne sei in Arbeitsgruppen entstanden, die sich in den Orchestern gebildet haben.

Mit „Also sprach Zarathustra“ werde der Abend beginnen, und es gibt auch manches James-Bond-Stück aus der Filmgeschichte. Ein schweres Stück kommt aus der „Starwars“-Trilogie, beim „Dschungelbuch“ kann sich das Jugendorchester musikalisch verwirklichen, wo es auch kleine Schauspieleinlagen geben soll. Mit Uli Staudenmaier und Lena Jung werden zwei Gesangssolisten dabei sein, die in Bönnigheim und darüber hinaus bereits einen Namen haben.

Die Bönnigheimer Sporthalle wird 27. und 28. Oktober zur Bühne bekannter Musikszenen aus Filmen und Musicals. Gespielt werden unter anderem Stücke aus James Bond, Star Wars, Fluch der Karibik, Tarzan und nicht zuletzt aus Western von Ennio Morricone. Dort spielen im Wechsel die Musiker der Stadtkapelle des Jugendorchesters, der AAG Bigband und außerdem Ensembles und Solisten.

Karten gibt es ab Ende September im Vorverkauf für 10 Euro (Jugendliche) und für 15  Euro (Erwachsene) bei Papermoon in Bönnigheim und im Bürgerbüro der Stadt Bönnigheim. bz

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