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Natursteine-Lieferant ist im Verzug

Die Sanierung der Innenstadt ist eine besondere Herausforderung. Bürgermeister Kornelius Bamberger und der IGS-Vorsitzende Reiner Haug sind mit dem Verlauf der Bauarbeiten zufrieden.

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Die Sanierungsarbeiten auf dem Marktplatz und in der Kirchstraße sind soweit vorangeschritten, dass mit der Pflasterung begonnen werden könnte. Doch der Natursteine-Lieferant kann zurzeit nicht liefern. Der Zugang zu den innerstädtischen Geschäften sei immer möglich gewesen, betont IGS-Vorsitzender Haug.  Foto: 

"Unsere Bauarbeiter tun alles was sie können", sagt Reiner Haug, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Selbstständigen (IGS), und er ist mit dem Verlauf der Sanierungsarbeiten auf dem Marktplatz und der Kirchstraße zufrieden. Nach seinen Beobachtungen werde den Besucher der Innenstadt über die Straße geholfen, es würden die Baggerarbeiten gestoppt, wenn Passanten kommen, und unter anderem mit mobilen "Brücken" der Zugang zu den Ladengeschäften sichergestellt. Darüber hinaus habe die IGS viel Zeit und Ideen investiert, um die Auswirkungen der schwierigen Bauphasen für die innerstädtischen Firmen zu mildern. "Unsere ,Herzenslogo' gehört außerdem zu einem Marketingkonzept, dass unsere Innenstadt auch nach Abschluss der Sanierungarbeiten in die Zukunft begleiten wird", so Haug.

"Die Baustelle läuft grundsätzlich gut und dies wird auch von vielen Geschäftsinhabern bestätigt", sagt Bürgermeister Kornelius Bamberger im Gespräch mit der BZ. Wie überall würde es auch kritische Stimmen geben, überwiegend werde anerkannt, dass eine solche Baustelle schwierig sei. "Wer selbst einmal gebaut hat, der weiß, dass nicht immer alles nach Plan läuft", so der Bürgermeister. "Eigentlich müssten wir jetzt mit den Pflasterarbeiten beginnen", erklärt Bamberger, aber der Natursteine-Lieferant sei im Verzug. Er hofft, dass er in der Woche nach den Osterferien genaue Angaben zum Fertigstellungstermin nennen kann. Bamberger: "Gegen Ende April soll eine Befahrbarkeit der Strecken möglich sein, damit die Kunden wieder in der Innenstadt fahren können." Die Baufirma habe mit Überstunden, Samstagseinsätzen und zusätzlichen Kolonnen die Arbeiten beschleunigt, obwohl ein zusätzlicher Aufwand bei der Kanalsanierung nötig war. "Es wird alles unternommen, dass das Ganerbenfest planmäßig gefeiert werden kann", so Bamberger.

Erde am ehemaligen Kesselhaus muss ausgetauscht werden

Sanierung Auf dem Grundstück zwischen Sophie-La-Roche-Straße, Sachsenheimer Weg, Am Schlosspark und Hauptstraße - ehemals Kantine und Kesselhaus der Firma Amann - beginnen nach Ostern die Baumaßnahmen für den Neubau zweier Mehrfamilienhäuser mit durchgehender Tiefgarage. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist zur Sanierung der Bodenverunreinigungen auf diesem Grundstück vorgesehen, belastete Bodenschichten zu entfernen und durch unbelastete Bodenmassen zu ersetzen. Zum Schutz der Anlieger seien Maßnahmen vorgesehen. Die Planungen sind mit dem Landratsamt Ludwigsburg abgestimmt. Die Sanierungsarbeiten werden durch eine Fachfirma durchgeführt und gutachterlich sowie messtechnisch ständig überwacht, heißt weiter in einer Mitteilung. Die Sanierung soll bis Mitte Mai abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten kann es vereinzelt zu Beeinträchtigungen im Straßenbereich kommen. bz

 

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