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Konzept für neues Sanierungsgebiet

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Mit dem Sanierungsgebiet „Historische Innenstadt“, wie in der Schlossstraße und Kirchberg, will man Bönnigheim weiterentwickeln. Die Bürger werden im Oktober über das Projekt und die Ziele informiert.  Foto: 

Es geht um viel Geld, das verteilt werden will. Weil das Sanierungsgebiet „Innenstadt IV“ in Bönnigheim im Jahr 2019 ausläuft, will die Stadt mit einem neuen Gebiet an die Förderungen des Landes kommen.

„Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept ist notwendig“, unterstrich Bürgermeister Kornelius Bamberger, der  bei der jüngsten Ratssitzung einen Mitarbeiter der STEG Stadtentwicklung eingeladen hatte.

Weichen für die Zukunft stellen

Frank Friesecke von Planungsbüro nannte zwei Gründe für ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, das das Büro für viele Kommunen erarbeitet. Ein Grund sei sicher, ein neues Sanierungsgebiet zu bekommen, das ohne Konzept nicht bewilligt werde. Der zweite Grund: Die Stadt habe große Chancen, die Weichen für die eigene Zukunft zu stellen.

Gemeinsam mit Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft sollen Ideen entwickelt werden, wie Bönnigheim in Zukunft attraktiver wird und beispielsweise Wohnraum geschaffen werden kann. Alle Bevölkerungsgruppen sollen dabei angesprochen werden mit einer Auftaktveranstaltung, einer Bürgerwerkstatt und einer Schlussveranstaltung. Die Bestandsaufnahme gehört ebenso zum Konzept wie eine Klausur des Gemeinderats, in der „Handlungsfelder umrissen und Projekte und Maßnahmen benannt werden“.

In seiner Ausgangslage stützt sich die STEG auf die bereits erfolgte Stadtentwicklung in der Vergangenheit sowie auch auf den nicht unumstrittenen und vor kurzem erweiterten Bebauungsplan „Amann-Quartier“ als „städtebauliches Leitkonzept für die historische Innenstadt“. Vor allem der Standort der Bürgerhalle an der Bleichwiese und die Umgestaltung der Bachstraße zur Einbahnstraße war in den Stellungnahmen der Bürger kritisiert worden (die BZ berichtete).

Zahlreiche Ziele seien bereits erreicht worden wie die Modernisierung und Instandsetzung kommunaler und privater Gebäude, die Gestaltung des öffentlichen Raums, die Umgestaltung vorhandener Freiflächen und die Schaffung von Gemeinbedarfsenrichtungen wie dem Bau einer Bürgerhalle und eines Spielplatzes, konstatiert das Konzept. Angestrebt werde von der Stadtverwaltung der Bau einer Festhalle sowie die Stärkung der Innenstadt als Daueraufgabe der Stadtentwicklung.

Auftakt im Oktober

Der Zeitplan des rund einjährigen Projekts sieht bereits eine Auftaktveranstaltung im Oktober vor, in der Bönnigheimer  Bürger über das Projekt und die Ziele informiert werden. Es folgen die Klausur des Gemeinderats sowie die Bürgerwerkstatt, in der Ideen entwickelt werden sollen.

Nach Abstimmung mit der Verwaltung soll die „Strategie Bönnigheim 2030“ ausgearbeitet werden.  Am Ende steht die Priorisierung und Abstimmung mit dem Gemeinderat sowie eine Schlussveranstaltung. Das „Endkonzept als Gestaltungsgrundlage für die nächsten Jahre“ könnte dann, so Friesecke, im Herbst 2018 vorliegen.

Das Gremium vergab die Ausarbeitung des Entwicklungskonzepts zum Gesamtangebotspreis von rund 29.000 Euro netto an die STEG Stadtentwicklung anschließend einstimmig.

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Wappen
Ludwigsburg

Bönnigheim

Einwohner: 7593 (31. Dez. 2015)
PLZ: 74357
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 221 m ü. NHN
Bürgermeister Kornelius Bamberger

www.boennigheim.de/

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