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Jedem Kind seine Rebe

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Zwölfte Weinrebenpflanzung für junge Familien in Bönnigheim: Auch die Familie Fried pflanzte einen Weinstock, allerdings im eigenen Garten (von links): Stefanie Fried mit Elea, Daniel Fried mit Lian und Philina mit einer Muskatrebe.  Foto: 

Wie ein Weinstock, so sollen auch die Kinder in Bönnigheim wachsen und gedeihen. Bürgermeister Kornelius Bamberger schenkt deshalb als Oberhaupt der Wein- und Museumsstadt einmal im Jahr jungen Eltern eine Rebe, die sie entweder in der Pflanzanlage am Rande des Wohngebiets Schlossfeld oder im eigenen Garten anpflanzen können.

Aktion erstmals bei Regen

Zum ersten Mal seit Bürgermeister Kornelius Bamberger die Aktion des Pflanzens einer Kinderrebe ins Leben gerufen hat, regnete es am Montagnachmittag bei der Übergabe der jungen Rebstöcke an Bönnigheimer Eltern. Deshalb wanderte so manche Kinderrebe vielleicht am Montagnachmittag schneller in die Erde der Pflanzanlage als sonst.

Inzwischen muss man schon ein gutes Stück zu Fuß am Rand des Wohngebiets Schlossfeld entlanggehen, bis man zu der Stelle kommt, wo die Reben in diesem Jahr eingepflanzt werden. Seit 2006, als Bamberger die Initiative ins Leben gerufen hatte, ist viel Wasser die Weinberge hinuntergeflossen und viele Rebstöcke, die Kindern gehören, wachsen hier und freuen sich über den Besuch ihrer Besitzer.

Nun sind die Kinder an der Reihe, die zwischen dem 31. August 2016 und dem 28. Juni 2017 geboren sind. Ungewöhnlich viele sind es: Von 70 eingeladenen Eltern sind immerhin 30 an den Rand des Wohngebiets gekommen mit ihrem Nachwuchs, versteht sich. Die eine Hälfte schnappte sich den Spaten gleich vor Ort und grub seinen Rebstock ein. Andere gaben der Kinderrebe einen Ehrenplatz im eigenen Garten.

Dazu gehören zum Beispiel Daniel und Stefanie Fried mit Tochter Elea (sieben Monate). „Wir haben zwar keinen Garten am Haus, dafür aber einen in der Nähe. Da sind die Reben unserer beiden anderen Kinder auch schon“, erzählt er. Tochter Philia schaute mit ihren neun Jahren noch gerne zu, wie die kleine Schwester jetzt auch einen eigenen Weinstock bekam. „Unsere Große mag nur leider keine Trauben. Sie kommt aber sehr gern und schaut den Beeren beim Wachsen zu. Sechs große, schöne Trauben gab es in diesem Jahr schon. Die isst dann alle der Herr Papa“, witzelt Daniel Fried, der den Brauch sehr schön findet.

Den ungewöhnlichen Kindersegen, der mit 70 Kindern in einem Jahr deutlich über dem Bönnigheimer Durchschnitt von rund 50 bis 60 Kindern liegt, erklärt sich Bürgermeister Bamberger mit dem Neubaugebiet und dem Service, den die Stadt jungen Eltern biete. „Wir haben jetzt die Kita erweitert und eine neue Gruppe für unter Dreijährige aufgemacht. Außerdem ist die Grundschule auf den Ganztagsbetrieb umgestiegen. Realschule und Gymnasium ziehen nach, so dass junge Eltern sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder hier gut untergebracht sind“, betont Bamberger.

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Bürgermeister Kornelius Bamberger

www.boennigheim.de/

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