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Guter Zeitpunkt für die Sanierung

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Container wurden in der Schule auf dem Laiern aufgestellt, um Platz für Klassenräume und Nachmittagsbetreuung zu schaffen.  Foto: 

Die Schule auf dem Laiern in Kirchheim ist mittlerweile 35 Jahre alt und leidet bei den steigenden Betreuungszeiten unter Platzmangel. Bis zur Klasse 5 wird sie als Gemeinschaftsschule betrieben, darüber hinaus bis zur Klasse 10 als Werkrealschule. 45 Lehrer unterrichten rund 360 Schüler, die auch aus vielen Nachbarkommunen kommen. Mit der Einführung des Ganztagsbetriebs und des Mensabetriebs hat sich der Platzbedarf erweitert, doch es reicht hinten und vorne nicht. Container wurden aufgestellt, um Platz für Klassenräume und Nachmittagsbetreuung zu schaffen. „Der Hintergrund ist vielfältig“, erklärte Bürgermeister Uwe Seibold zum Tagesordnungspunkt auf der Gemeinderatssitzung. Zum einen seien bei der früheren Umstellung auf Ganztagsbetrieb aufgrund der damaligen Schülerzahlen keine An- oder Umbauten vorgenommen worden. Zum anderen machten steigende Schülerzahlen im Grundschulbereich aber auch in der Gemeinschaftsschule nun zusätzliche Räume erforderlich.  Wie groß der Raumbedarf sei, lasse sich daran ablesen, dass Container angemietet werden mussten, die drei Klassenräume und Platz für die Nachmittagsbetreuung bieten.

„Wir sind von drei Millionen in der Finanzplanung ausgegangen“, steckte Seibold den groben finanziellen Rahmen für die Maßnahmen ab, die im Haushaltsplan und der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt sind. Für die Erweiterung gebe es eine gesetzliche Förderung von einem Drittel der förderfähigen Baukosten, was sich durch den hohen Anteil auswärtiger Kinder noch steigern lasse.

Neue Förderprogramme

Zwei Förderprogramme seien neu aufgelegt worden, so dass nun ein „optimaler Zeitpunkt“ für die Sanierung und Erweiterung vorliege, so Seibold. Geplant ist ein Wettbewerb, für den mehrere Architekturbüros angeschrieben werden sollen. Mit dem Stuttgarter Büro „Architektur 109“ sowie Körner, Blatter und Partner seien bereits Gespräche geführt worden, so dass sie in jedem Fall angeschrieben werden sollen. Mit dem Stuttgarter Büro „asp Architekten“ soll ein drittes Büro kontaktiert werden, das bereits bei der Gemeindehalle mit guten Planungen zum Zuge kam.

Gefordert bei den Entwürfen sind die passende Anbindung an das bestehende Schulgebäude in architektonischer Hinsicht, möglichst geringe Beeinträchtigungen beim Schulbetrieb, ein barrierefreier Ausbau und Wirtschaftlichkeit bei den Kosten.

Auf einen zusätzlichen Architekten für die Beurteilung wollte der Rathauschef verzichten. Das sah auch Erich Schneider von der CDU-Fraktion so. Ein Fachmann, der über die Entwürfe schaut und einen fachlichen Hintergrund habe, reiche aus, unterstrich auch Birgit Riecker von der Unabhängigen Wählervereinigung. Ein „Blick von außen“ sei wichtig, um zu einem guten Ergebnis zu kommen.

Der Zeitplan ist sportlich: Vor der Sommerpause sollen die Büros angeschrieben und die Auswahl getroffen werden, bis 1. November der Antrag auf die Förderung gestellt werden.

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