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Geld für die Arbeit mit Jugendlichen

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Sebastian Hobrack, Lehrer an der jüdischen Schule, begrüßte im August dieses Jahres die Teilnehmer einer Exkursion des „Jungen PKC“ in der Stuttgarter Synagoge.  Foto: 

In einer gemeinsamen Veröffentlichung der Landtagsabgeordneten Fabian Gramling (CDU) und Daniel Renkonen (Grüne) wurde gerade die Erhöhung der Mittel  der Grundförderung ab 2018 angekündigt. Die Förderung für die vier Jugendbildungsakademien in Freudental, Weil der Stadt, Bad Liebenzell und Freiburg steigt um 500.000 Euro, was im Doppelhaushalt 2018/2019 verankert wird.

„Das PKC und die anderen Einrichtungen leisten einen sehr wichtigen Beitrag für die außerschulische Bildung, indem sie für Schülerinnen und Schüler beispielsweise spezielle Workshops oder Reisen zu Gedenkstätten anbieten“, erklären die beiden Landtagsabgeordneten aus dem Kreis. „Gerade in Zeiten des aufkommenden Rechtspopulismus wird die Bildungsarbeit für junge Menschen immer wichtiger, um sie über die Gefahren des Extremismus zu informieren“. Es gebe viele Schulen im Kreis wie beispielsweise das Ellental-Gymnasium in Bietigheim-Bissingen gibt, die bereits gut mit den PKC zusammen arbeiten.

Das Pädagogisch-Kulturelle Centrum (PKC) in Freudental arbeitet mit zahlreichen Angeboten im Bereich der Jugendbildung und der allgemeinen Pädagogik. Zuletzt veranstaltete es zusammen mit dem Freudentaler Arbeitskreis „Erinnern und Gedenken“ das Programm rund um den neu angelegten „Garten der Erinnerung“ (die BZ berichtete). Das PKC selbst bietet eine breite Palette an Veranstaltungen wie Vorträge, Ausstellungen oder Studienreisen an.

Momentan läuft dort die Ausstellung von Evelyn Spatz noch bis zum 18. Dezember. Am morgigen Freitag ist ein Kleinkunstabend mit Marius Loy, Dirk Bastian und Cordula Sauter. Im Februar gibt es in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung ein Argumentationstraining in dem Strategien für Zivilcourage in einem Kurs vermittelt werden. Auch Studienreisen sind im Angebot des PKC: Das pluralistische Schulsystem ist Thema einer Reise nach Israel, die zu verschiedenen Orten führen wird. Sie ist zwar noch für Frühjahr angekündigt, wird sich aber wohl verschieben. Im Bereich der Jugendpädagogik arbeiten das „Junge PKC“, das die Freudentaler Geschichte entdeckt und erforscht und der Workshop „Jugend PKC“, dazu gibt es Vorträge, Führungen und Kooperationen mit Schulen der Region.

„Wir sind dankbar für diese Förderung“, erklärt Isolde Siegers, Leiterin der Geschäftsstelle des PKC. Viel bleibe für die Einrichtung in Freudental aber davon nicht hängen. „Für uns erhöht sich die institutionelle Förderung um 10.000 Euro“, stellt Siegers klar. Grund für den kleinen Betrag ist der Umstand, dass den anderen Einrichtungen ihre Gebäude selbst gehören und sie einen deutlichen Mehraufwand haben. Die Gebäude in der ehemaligen Freudentaler Synagoge gehören dem Landkreis Ludwigsburg, nur für die Kosten des laufenden Betriebs muss das PKC selbst aufkommen.

46.000 Euro ab 2018

Für die erste Erhöhung seit 2002 warben die vier Einrichtungen seit Jahren gemeinsam. Dass sie nun komme, fange die allgemein gestiegenen Nebenkosten auf, die der Betrieb erfordert. Mit 46.000 Euro kann das PKC dann ab 2018 jährlich rechnen. „Für uns ist es sicher eine feste Größe mit der wir arbeiten können“, erklärt Siegers nach der Entscheidung.

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