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Ein Musterbeispiel für Frauenpower

Bürgermeister Uwe Seibold hatte beim Abend des Ehrenamtes Gelegenheit, eine seltene Auszeichnung zu vergeben: die Bürgermedaille. Nach zwölf Jahren ging sie erstmals an eine besonders engagierte "Powerfrau", Dorothee Müller.

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Bürgermeister Uwe Seibold (links) zeichnete Dorothee Müller mit der Bürgermedallie und Heinrich Schenk mit der Bürgerurkunde aus.  Foto: 

"Unglaublich lang ist die Liste des ehrenamtlichen Engagements von Dorothee Müller." Mit diesen Worten würdigte Bürgermeister Uwe Seibold die Arbeit der "Powerfrau", der Seibold die Bürgermedaille verlieh. 20 Jahre lang war Müller engagiertes Gemeinderatsmitglied gewesen und fünf Jahre als erste Frau überhaupt Bürgermeisterstellvertreterin, "eine Tatsache, die zeigt, wie groß die Wertschätzung und Annerkennung ihrer Person über alle Gruppierungen hinweg ist", sagte Seibold. Aktiv ist und war Dorothee Müller im CDU-Ortsverband, im Bereich Gemeindepartnerschaft mit Piolenc und mit der befreundeten Gemeinde Kirchheim/Thüringen. Sie wirkte von Anfang an beim Seniorenarbeitskreis Flux mit bei der Programmgestaltung und der Organisation von Seniorenreisen. Leidenschaftlich spielt sie auch noch Theater auf der Bühne des Musikvereins. "Ganz nebenbei" führt sie einen selbstständigen Handwerksbetrieb. "Sie ist immer präsent, zuverlässig, stressresistent und eine gute Seele, kurz: Sie ist ein Musterbeispiel für Frauenpower", lobte der Kirchheimer Schultes. Mit der Bürgermedaille wird Dorothee Müller mit der zweithöchsten Auszeichnung der Gemeinde geehrt, die bisher nur achtmal vergeben wurde.

Mit einer Bürgerurkunde würdigt Uwe Seibold den Vorsitzenden des Sportanglervereins Heinrich Schenk. Seit 28 Jahren leitet er den Verein als Vorsitzender. Seit 1963 ist er dort aktiv. Vieles im Bereich des Naturschutzes habe die Gemeinde ihm zu verdanken, was zum Beispiel in der jährlichen Neckar- und Ortsputzete zum Ausdruck kommt, so Seibold.

Der Abend des Ehrenamtes gab dem Kirchheimer Bürgermeister auch Gelegenheit, engagierte Persönlichkeiten aus dem Bereich des Sports auszuzeichnen. Seibold würdigte die herausragende Leistung von DLRGler Florian Heger, der Bezirksmeister wurde und Vierter bei den Deutschen Meisterschaften. Im vergangenen Jahr wurde er in den Landeskader aufgenommen. Vizemeister wurden die 17- und 18-jährigen Kirchheimer DLRGler und Bronzemedaillengewinner in Württemberg. Die Kirchheimer Sportschützen hatten im vergangenen Jahr so gut gezielt und getroffen wie niemand anders in der Ludwigsburger Kreisoberliga und haben deshalb den Meistettitel errungen. Im Fußball waren es die E-Mannschaften, die besonders erfolgreich waren. Auch der Tennisclub machte positiv von sich reden mit einem Aufstieg in die Bezirksliga, sowie die Damenmannschaft 40, der ein sofortiger Wiederaufstieg in die Oberliga gelang. Josefina Walter war mit ihrem Pferd Jillis wiederholt erfolgreich bei den Regionalmeisterschaften. Beat Schaible wurde in seiner Paradedisziplin, dem Ringen, Dritter bei den Hessischen Juniorenmeisterschaften.

Auszeichnungen gab es auch für die Blutspender. Fabienne Urbinati wurde mit einer Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes bedacht für zehnmaliges Spenden. Heide und Monika Zanon feierten ein silbernes Jubiläum für 25-maliges Blutspenden. Gemeinsam mit dem stellvertretenden DRK-Vorsitzenden Hans Müller und Bereitschaftsleiter Harald Auchter nahm Seibold die Auszeichnungen vor.

Neben den Ehrungen sollte der Abend vor allem gesellig und kurzweilig sein, und dass die Gemeinde bei ihrer Ausrichtung wohl den Geschmack der Kirchheimer trifft, zeigte sich an der Besucherzahl. Zur Unterhaltung der Gäste vor und nach dem Menü hatte die Gemeinde Pianistin Beatrice Michalski eingeladen und Tobi Van Deisner, Europameister und Weltrekordhalter bei den Ballonkünstlern in Europa.

"Es sind letztenendes immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben", brachte Uwe Seibold mit einem Zitat von Wilhelm von Humbold auf den Punkt, was im Inneren auch die Kirchheimer Welt zusammenhält.

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