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Ein Garten zum Gedenken

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In Freudental soll mit dem „Garten der Erinnerung“ einen Ort des Gedenkens für frühere jüdische Einwohner entstehen. Am Ende des Stutenwegs soll eine Obstbaumwiese  angelegt werden mit der Möglichkeit für Nachfahren, kleine Bäumchen zu setzen, die an die Vorfahren erinnern.

Der Arbeitskreis „Erinnern und Gedenken“ will dort auch eine Tafel aufstellen und den Garten als Teil dreier Rundgänge einbinden, die mit Flyern und Handy-App zu markanten Orten Freudentals führen. Es soll neben dem Rundgang für die jüdischen Nachfahren auch ein historischer und ein naturkundlicher Rundgang angeboten werden.

Wie das 28 auf 34 Meter große Grundstück aussehen könnte, darüber machte sich Norbert Schmatelka Gedanken. Der Entwurf des Gemeinderats, der Bürgergruppe und Inhabers eines Garten- und Landschaftsbaubetriebs sieht einen traditionellen „Bauerngarten“ mit einem typischen Walnussbaum vor, die als zentrale Elemente in der Mitte stehen. Zwei Bänke an der Erinnerungstafel stehen im östlichen Bereich, begrenzt wird das Areal von einer Buchenhecke, so sein Vorschlag. Um das Ganze zeitlich zu schaffen, sollte bereits im Frühjahr gepflanzt werden, damit die Anlage im Herbst zur Eröffnung auch fertig ist.

„Das gehört zu unserer Geschichte“, so Bürgermeister Alexander Fleig, der selbst dem Arbeitskreis angehört und sich für den „Garten der Erinnerung“ stark macht. Ihm sei aber auch der naturkundliche Rundgang wichtig, der mit dem Garten verbunden wird und alte Obstbaum­sorten und früheren bäuerlichen Anbau zum Thema haben soll. Der Garten wird demnach keine reine Gedenkstätte werden sondern Teil der „Freudentaler Kulturwege“, für die sich die Gemeinde die Internet-Domain für eine Homepage gesichert hat.

Mit eher bescheidenen Kosten rechnet die Verwaltung für den Bau dank des ehrenamtlichen Engagements des Arbeitskreises, der auch vom Verein der Gartenfreunde bei der Pflege unterstützt wird. 10 000 Euro sind für den Arbeitskreis im laufenden Haushalt eingestellt, die auch das Nachfahrentreffen bei der Eröffnung beinhalten. Bei einer Gegenstimme stimmte das Gremium in der Sitzung dem Gestaltungsplan und der Umsetzung zu.

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