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Die Nachfrage ist ungebrochen

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Das Bönnigheimer Schlossfeld, von Hofen aus gesehen. Für die weitere Erschließung hat die Stadt jetzt einen Finanzierungsvertrag abgeschlossen.  Foto: 

Nachdem der Bönnigheimer Gemeinderat im Dezember letzten Jahres den Entwurf des Büros KMB gebilligt hatte, sollen im Baugebiet Schlossfeld  im Anschluss an die bisherige Bebauung ingesamt 115 Wohnenheiten auf rund vier Hektar entstehen. Die ursprünglichen Pläne des Büros Scheible, das eine eher lockere und grüne Bebauung vorsah, sind in diesem Entwurf Vergangenheit – es soll jetzt dichter und höher gebaut werden.

Dichter und höher bebaut

Am Mahlerweg im Norden könnten es nach den Plänen sieben Mehrfamilienhäuser werden, die vier Geschosse und Dachgeschoss besitzen. In der zweiten Reihe sind es dreigeschossige Doppelhäuser, bevor die Telemannstraße das Gebiet teilt. Es folgen nach Osten hin drei Reihen mit zweigeschossigen Häusern plus Dachgeschoss, an der Hangkante im Osten sind es eingeschossige Einfamlienhäuser, wahlweise mit Satteldach oder begrüntem Pultdach. Eingearbeitet wurde auch eine größere Gemeinbedarfsfläche am bestehenden Kindergarten.

Nachdem der Bebauungsplan vorbereitet und die Nachfrage ungebrochen ist, soll es bald schon an die Vermarktung der stadteigenen Grundstücke im südlichen Schlossfeld gehen. Kämmerer Achim Heberle stellte bei der Sitzung in Hofen die Pläne dafür vor. „Wir beobachten, dass mehr als rege gebaut wird und planen im nächsten Jahr mit der Erschließung zu beginnen“, sagte Heberle.

Um rund 3,3 Millionen Euro geht es, die die Maßnahme mit allem Drum und Dran kosten wird. Statt den städtischen Haushalt zu  verschulden, möchte die Verwaltung einen Finanzierungsvertrag außerhalb des Haushalts abschließen.

Angebot der LBBW

Nach Absage der VR-Bank hatte die Verwaltung die zuständige Rechtsaufsichtsbehörde um eine Stellungnahme gebeten, ob ein Angebot der LBBW genehmigungsfähig sei. Dies sei aller Voraussicht nach der Fall, nachdem der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss gefasst habe.

Auf vier Jahre Laufzeit ist der Vertrag mit der Landesbank Baden-Württemberg angelegt, nach der Laufzeit kann auch über eine Vertragsverlängerung verhandelt werden. Dabei geht es um den sämtlichen Zahlungsverkehr sowie die Vor- und Zwischenfinanzierungen der Erschließungskosten für Straßen, Beleuchtung, Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen. Heberle ist zuversichtlich, was die Gegenfinanzierung angeht. Sobald es an die Vermarktung gehe, fließe Geld auf das Konto.

Die Stadt habe keine Grundstücke für Einzelhäuser mehr, sagte Hans-Martin Jäger von der FWU-Fraktion. Er drängte auf das Tempo beim Bebauungsplan, damit man Mitte 2018 in die Vermarktung gehen könnte. Dass dies kaum zu schaffen sei, wandte Bürgermeister Kornelius Bamberger ein, Naturschutz- und Ausgleichsmaßnahmen seien noch nicht so weit. Es seien auch noch Ausgleichsflächen übrig, so Jägers Fraktionskollege Michael Gerdes.

Eventuell brauche man später auch die Kastanienallee, wenn es um die Zufahrt zum Schlossfeld und zu den Hohenstein Instituten gehe. Wie die Verkehrsbelastung später dann aussehe, werde klar, wenn das dortige Parkhaus fertig gestellt sei, sagte Fachbereichsleiter Klaus Walz. Das Gremium beschloss anschließend den Finanzierungsvertrag für das Schlossfeld II Süd einstimmig.

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Bönnigheim

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Höhe: 221 m ü. NHN
Bürgermeister Kornelius Bamberger

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