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„Es gibt wenig Spielraum“

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Die Sporthalle I in Bönnigheim wird vielfältig genutzt – nicht nur von den Bönnigheimer Handballern.  Foto: 

Einer Brandstiftung fiel die alte Sporthalle in der Schulstraße 1986 zum Opfer, von der dann nur noch das Betonskelett übrig blieb, erinnert sich Dittmar Zäh. Der Gemeinderat und TSV-Vorsitzende ist seit 1987 im Amt und spielte damals noch aktiv. „Wir sind damals dann in benachbarte Kommunen wie Bietigheim und Gemmrigheim ausgewichen“, so Zäh. Teilweise habe man mit den anderen Mannschaften trainiert, weil die Hallen voll belegt waren. Anders war es in Gemmrigheim. Dort war die Wasenhalle gerade gebaut und es gab noch Zeiten zum Trainieren.

Tribüne für 300 Zuschauer

Die neue Halle aus dem Jahr 1988 kostete damals 6,5 Millionen Mark und bekam eine Tribüne, die für rund 300 Zuschauer Sitzplätze bietet. Aber auch bessere Umkleiden, ein Vereinszimmer und einen Vorraum, wo man sich nach dem Spiel trifft und auch etwas essen kann. Neben den Handballern nutzen zudem  die Fußballer und Leichtathleten die Halle zum Training, vor allem in den Wintermonaten. Dazu kommt noch eine gemischte Volleyballgruppe, die in die Halle kann. Tischtennis gibt es hier nicht, denn dafür wird in Hofen trainiert. Beim Basketball gab es einmal Ambitionen, doch diese zerschlugen sich aus organisatorischen Gründen, erinnert sich der TSV-Vorsitzende.

Belegungsplan kaum verändert

„Die Belegungspläne seien anfangs einmal erstellt und weitgehend beibehalten worden“, so Zäh. Die Tage und Stunden für die Sportarten sind verteilt, und wann nun Frauen, Männer oder Jugend einen Termin nutzen, werde von den Abteilungsleitern festgelegt. „Ein stolzes Alter“ habe die Sporthalle I inzwischen, und man ist froh über die Tribüne, die bei den Handball-Rundenspielen gebraucht wird. Bei den Frauen der vierten Liga waren es am Wochenende immerhin 200 Zuschauer, die das Spiel verfolgten.

Gleich daneben befindet sich die Sporthalle II, die bis zum Jahr 2002 für rund 5,2 Millionen Mark entstand und für Entlastung sorgt. Sie ist ebenfalls dreiteilbar, hat aber keine Tribüne. Beide Hallen werden auch für den Schulsport genutzt, der hier regelmäßig stattfindet. „Für so eine Kleinstadt ist es schon ordentlich, zwei Hallen zur Verfügung zu haben“, findet Dittmar Zäh.

Im nächsten Jahr muss in der Halle I der Boden ausgetauscht werden, der in die Jahre gekommen ist. Doch das passiert „vereinsverträglich“. Anfang der Pfingstferien geht es los, wenn Spielpause bei den Handballern ist, so dass man nicht auf fremde Hallen ausweichen muss. Auch eine neue Linierung bekommt der Boden dann, was vor allem dem Schulsport zugutekommt. Dass sich die Handballer bei den zusätzlichen Linien dennoch auf dem Spielfeld zurecht finden, daran hat Zäh keinen Zweifel.

Auch Musik in der Sporthalle

Zum anderen Anlässen kommt in die ältere Halle lediglich der Musikverein. Hier ist dann genügend Platz fürs Neujahrskonzert oder die Music Show im Oktober (die BZ berichtete). „Es gibt wenig Spielraum“, erklärt Jacqueline Höfler, bei der Stadt zuständig für das Gebäudemanagement. Der Hallenplan sei voll, und sie gehe davon aus dass die Hallen auch beim Ganztagsbetrieb der Schule weiter so genutzt werde wie bisher. Sie bekommt die Anmeldungen der Schulen auf ihren Tisch, die in die Hallen für den Schulsport nutzen möchten. Und sie verwaltet das Wichtigste: die Schlüssel für die beiden Hallen.

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