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Tote Fische im Neckar - Wasserschutzpolizei sucht Zeugen

Am Mittwoch gegen 19 Uhr wurde die Wasserschutzpolizei Stuttgart wegen einem vermeintlichen Fischsterben im Neckar bei Remseck alarmiert. Dabei handelte es sich um 30 - 40 tote Fische, vermutlich Froschwelse. Eine Gewässerverunreinigung konnte nicht festgestellt werden. Die Polizei vermutet, dass die Fische von Land aus ins Wasser gebracht wurden.

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Die Wasserschutzpolizei Stuttgart wurde am Mittwochabend, gegen 19 Uhr, von einem vermeintlichen Fischsterben im Neckar bei Remseck, unterhalb der Hochberger Straßenbrücke, unterrichtet. Die Beamten sowie ein fachkundiger Gewässerwart konnten 50 Meter unterhalb der Anlegestelle der Neckarpersonenschifffahrt Hochberg in einer Bucht ca. 30 bis 40 tote Fische im Uferbereich auffinden. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Fischen um eine unbekannte Welsart, vermutlich Froschwels, handelte, die nicht im Neckar heimisch ist. Ein Fischsterben aufgrund einer Gewässerverunreinigung lag nicht vor, da nur diese spezielle Fischart betroffen war und die Gewässerproben keine Auffälligkeiten aufwiesen. Auch die zuständige Umweltbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg schloss eine Gewässerverunreinigung aus. Aufgrund dieser Gesamtumstände wird angenommen, dass die Fische von Land aus ins Wasser eingebracht wurden. Die Wasserschutzpolizei Stuttgart hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Tierquälerei aufgenommen und bittet unter der Nummer Tel. 0711-21805010 um Zeugenhinweise. Insbesondere erhoffen sich die Beamten Mitteilungen aus der Bevölkerung über örtliche Züchter von Froschwelsen.
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