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Rentnerbetrüger ergaunern sich 25.000 Euro

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Über drei Tage hinweg haben sich unbekannte Täter in Ludwigsburg das Vertrauen eines älteren Herrn erschlichen und von ihm am Ende 25.000 Euro ergaunert. Am Mittwoch, 12. Juli, hatte er einen ersten Anruf erhalten, bei dem im Display seines Telefons die Rufnummer (07141) 1 10 erschien. Es meldete sich ein angeblicher Polizeibeamter, der von der Festnahme einer Einbrecherbande berichtete. Im Verlauf des Gesprächs offenbarte das Opfer seine finanziellen Verhältnisse und wurde "aus ermittlungstaktischen Gründen" angewiesen, am nächsten Tag 25.000 Euro von seinem Konto abzuheben und "zu sichern". Am Donnerstag meldete sich ein weiterer Polizist, der den älteren Herrn dazu brachte, die Telefonverbindung über mehrere Stunden hinweg aufrecht zu erhalten und in der Zwischenzeit das Geld abzuheben. Die Prozedur mit der Telefonverbindung wiederholte sich am Freitag, bis ein dritter angeblicher Polizist das Geld schließlich abholte. Erst am Abend erfuhren Verwandte von der Transaktion und verständigten die Polizei.

Präventionstipps - So können Sie sich schützen:

- Die "echte" Polizei fordert Sie niemals auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen durchzuführen, um Ermittlungen zu unterstützen.

- Seien Sie misstrauisch! Gesundes Misstrauen ist nicht unhöflich. Nehmen Sie sich immer die Zeit für eine Rücksprache mit Verwandten oder Vertrauenspersonen.

- Lassen Sie sich nicht durch eine angeblich zeitliche Dringlichkeit von Ermittlungen unter Druck setzen.

- Polizeibeamte in ziviler Kleidung weisen sich mit einem Dienstausweis aus. Sie haben Verständnis dafür, wenn Sie bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle nachfragen. Suchen Sie dabei selbst die Telefonnummer der Polizei heraus und rufen Sie nicht die Ihnen angebotene Rufnummer zurück.

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