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Hotel-Überfall geklärt Der Überfall auf das Personal eines Hotels in der Pflugfelder Straße in Ludwigsburg, den drei maskierte Männer am 28. Mai verübt hatten, ist aufgeklärt.

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Hotel-Überfall geklärt

Der Überfall auf das Personal eines Hotels in der Pflugfelder Straße in Ludwigsburg, den drei maskierte Männer am 28. Mai verübt hatten, ist aufgeklärt. Das war geschehen: Unter Vorhalt einer Pistole hatten die Täter versucht, von zwei 26 und 39 Jahre alten Angestellten Geld zu erpressen. Da die Männer aber vehement eine Herausgabe von Bargeld verweigerten, flüchteten die Räuber, ohne Beute gemacht zu haben. Sie stiegen in der Nähe des Hotels in ein Auto, in dem ein Komplize bereits auf sie wartete. Wie die Polizei weiter rekonstruierte, fuhren die Täter in Richtung Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Süd davon. Mit Hilfe von Überwachungsaufnahmen, auf denen der bewaffnete Haupttäter kurze Zeit unmaskiert im Windfang des Hotels zu sehen war, konnten die Ermittler des Kriminalkommissariats Ludwigsburg mit Unterstützung von Polizeibeamten des örtlichen Polizeireviers einen 23-jährigen Verdächtigen identifizieren. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann dann in seiner Ludwigsburger Wohnung fest.

Der 23-Jährige räumte den Tatvorwurf ein und gab darüber hinaus laut Polizei auch noch seine Begleiter preis. Dabei soll es sich um einen 19-jährigen Bulgaren und zwei weitere 24 und 26 Jahre alte Ludwigsburger handeln. Gegen alle vier Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftbefehle wegen versuchter räuberischer Erpressung erlassen. Der 23-jährige Tatverdächtige war unmittelbar nach seiner Festnahme einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt worden, der ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Fahndung nach den drei mutmaßlichen Komplizen des Hotel-Überfalls dauert derzeit noch an.

Festnahme nach Prügelei

Eine Fahndung der Ludwigsburger Polizei hatte Erfolg: Die Beamten konnten einen Beschuldigten festnehmen, der an einer schweren körperlichen Auseinandersetzung am Bahnhof Ludwigsburg beteiligt sein soll. Am Montag gegen 14 Uhr war es zu der Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Bahnhof gekommen. Dabei hatte ein 30-Jähriger zunächst versucht, einem 37 Jahre alten Mann auf dem Bahnsteig 2/3 des Bahnhofs mehrmals mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Bei einer anschließenden Rangelei verloren beide das Gleichgewicht und fielen in das befahrende S-Bahngleis. So die Polizei in ihrem Bericht. Als der 30-Jährige auf dem 37-Jährigen zu liegen kam, soll er laut Zeugenaussagen einen faustgroßen Stein genommen und diesen in Richtung Kopf des 37-Jährigen geschlagen haben. Der Beschuldigte entfernte sich anschließend, warf aber beim Wegrennen einen Stein in die Richtung des Verletzten und traf ihn am Rücken. Reisende halfen dem Geschädigten anschließend, aus dem Gleisbereich zu kommen. Der Beschuldigte flüchtete in die einfahrende S-Bahnlinie 5 in Richtung Bietigheim-Bissingen. Aufgrund der Personenbeschreibung konnte der Verdächtige im Zuge einer Fahndung durch Beamte der Landespolizei vorläufig festgenommen werden. Die Bundespolizei übernahm die noch andauernden Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der 30-jährige Beschuldigte wurde am Dienstag einem Richter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

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