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Zerstörungswut an der Eselshütte

Unbekannte haben am Wochenende am Grillplatz Eselshütte bei Metterzimmern gewütet. Unter anderem wurde dort eine Schutzhütte zum Einsturz gebracht. Mit den Stützpfeilern wurde Feuer gemacht.

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  • Zersägt und verfeuert: Die Schutzhütte in der Nähe des Grillplatzes wurde am Wochenende mit brachialer Gewalt zum Einsturz gebracht. 1/4
    Zersägt und verfeuert: Die Schutzhütte in der Nähe des Grillplatzes wurde am Wochenende mit brachialer Gewalt zum Einsturz gebracht. Foto: 
  • Zersägt und verfeuert: Die Schutzhütte in der Nähe des Grillplatzes wurde am Wochenende mit brachialer Gewalt zum Einsturz gebracht. 2/4
    Zersägt und verfeuert: Die Schutzhütte in der Nähe des Grillplatzes wurde am Wochenende mit brachialer Gewalt zum Einsturz gebracht. Foto: 
  • Das Holz wurde in kleine Stücke gesägt, um Feuer zu machen. 3/4
    Das Holz wurde in kleine Stücke gesägt, um Feuer zu machen. Foto: 
  • Das Holz wurde in kleine Stücke gesägt, um Feuer zu machen. 4/4
    Das Holz wurde in kleine Stücke gesägt, um Feuer zu machen. Foto: 
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Eigentlich ist es ein Routinegang, zu dem sich ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofs jeden Montagvormittag in Richtung Eselshütte aufmacht, um dort nach dem Wochenende nach dem rechten zu sehen. Doch am gestrigen Morgen bot sich dem Mitarbeiter, der eigentlich nur für einen kurzen Augenblick auf seiner Runde einen Blick auf die Sauberkeit an der Grillstelle werfen sollte, ein Bild der Verwüstung.

Unbekannte Täter hatten am vergangenen Wochenende - möglicherweise im Schutz der Dunkelheit - eine große hölzerne Schutzhütte zum Einsturz gebracht. Nach einer spontanen, mutwilligen Aktion sieht es laut Hermann Großmann, dem Leiter des Bauhofs und der Stadtgärtnerei, auf den ersten Blick nicht aus: "Die Unbekannten haben sich mit Sägen an den dicken Stützpfeilern zu schaffen gemacht und sich hierbei auch selbst in Gefahr gebracht." Denn bei der Suche nach brennbarem Material - die Stützpfeiler wurden in kleine Stücke zersägt und in direkter Nähe zur Hütte verfeuert - brach letztendlich die gesamte Schutzhütte in sich zusammen. Hierbei gingen auch zahlreiche Dachziegel und ein Tisch zu Bruch, an dem in der Vergangenheit unter anderem Eltern mit ihren Kindern Platz genommen hatten, um sich vor Regenschauern schützen zu können.

In Vergangenheit wurden mehrere Hütten demoliert
Zu mutwilligen Zerstörungen auf der Fläche des Grillplatzes, auf dem in den vergangenen Jahren unter anderem die traditionelle Hexentaufe der Buchfinken mit Hunderten von Besuchern gefeiert worden war, ist es "in den vergangenen sechs bis acht Jahren immer wieder gekommen", sagt Großmann. Bei der stark beschädigten Schutzhütte habe es sich um die letzte ihrer Art an dem beliebten Ausflugsziel gehandelt - zahlreiche andere Hütten habe in der Vergangenheit an dem Standort das gleiche Schicksal ereilt. Wie hoch der Sachschaden im aktuellen Fall ist, lässt sich nach Angaben des Bauhofleiters noch nicht beziffern. Heute soll an der Eselshütte mit den Aufräumarbeiten begonnen und im Zuge dessen auch die Höhe des Schadens bemessen werden. Zudem will die Stadtverwaltung bei der Polizei Anzeige erstatten. Man habe sich dort am gestrigen Vormittag bereits erkundigt, ob beispielsweise ein Fall von Ruhestörung rund um die Eselshütte gemeldet worden sei - dies war laut dem Bauhofleiter aber nicht der Fall.

"An dieser Stelle werden wir so bald keine neue Hütte mehr aufbauen", sagt Großmann. Sollte sich die Stadt doch eines Tages dazu entschließen, an der gleichen Stelle einen Unterstand zu errichten, "dann muss dieser wahrscheinlich aus Stahl sein", so der Bauhofleiter.

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