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Es ist ruhig geworden um die geplante Ballsporthalle in Bietigheim-Bissingen. Meiner Meinung nach zu ruhig für ein Projekt, das bereits auf einem guten Weg war und nun durch eine Architektenrüge ins Stocken gekommen ist. Was ist bisher passiert?

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Es ist ruhig geworden um die geplante Ballsporthalle in Bietigheim-Bissingen. Meiner Meinung nach zu ruhig für ein Projekt, das bereits auf einem guten Weg war und nun durch eine Architektenrüge ins Stocken gekommen ist.

Was ist bisher passiert? Der Bietigheim-Bissinger Gemeinderat befasst sich nun schon seit geraumer Zeit mit der Hallenlandschaft der Stadt. Es wurden Multifunktionshallen diskutiert, eine Eishalle gebaut und ein Architektenwettbewerb für eine Ballsporthalle durchgeführt. Der Wettbewerb ergab ein klares Ergebnis, endete nun aber vor der Vergabekammer Baden Württemberg mit der Rüge eines unterlegenen Architekten.

Seither ruht das Verfahren, obwohl im Vorfeld alle Zeichen auf Grün standen. Gründe für den Bau der Halle gibt es zuhauf: Fehlende Hallenkapazitäten bestehen für den Vereins- und Schulsport, vor allem im zukünftigen Ganztagesbetrieb der entsprechenden Schularten. Aber auch eine bundesligataugliche Spielstätte für unsere Handballmannschaften erscheint dringend notwendig. Noch nie stand der Handball in Bietigheim-Bissingen so gut da wie im Augenblick. Die Handballdamen spielen bereits in der ersten Bundesliga und verstärken sich im Moment sehr engagiert für eine zweite, noch erfolgreichere Saison. Die Herren stehen sieben Spieltage vor Saisonabschluss auf einem sensationellen Aufstiegsplatz. Sie können, falls der Aufstieg gelingt in der nächsten Saison entweder in der Ege-Trans Arena spielen, was mit immensen Logistikaufgaben und Kosten verbunden ist, oder in der MHP Arena in Ludwigsburg. Diese ist für Bundesligahandball ideal, wird aber mit der Zeit eine Entfremdung des Handballs mit sich bringen, da man schleichend ein Ludwigsburger Verein wird.

450 bis 500 Jugendliche werden in der Handballjugend betreut, was in diesem Jahr wiederholt durch den Handballbund mit dem Jugendzertifikat für exzellente Nachwuchsarbeit gewürdigt wurde. Diese Mannschaften teilen sich im Training die vorhandenen Hallen, so dass zeitweise bis zu 60 Personen in einer Halle trainieren. Auch der Aspekt der kulturellen Nutzung einer neuen Halle muss hier erwähnt werden, da für manche Veranstaltungen unser Kronenzentrum einfach zu klein ist. Nun wurde in der vergangenen Woche vor der Vergabekammer der Architekten der Bietigheimer Fall verhandelt und die Rüge zurückgewiesen. Es wurden keine Fehler im Verfahren festgestellt. Also kann das Thema Ballsporthalle ohne weitere Verzögerung zur Entscheidung vor den Gemeinderat gebracht werden. Sicher ist noch einiges an Detailarbeit zu leisten, bis mit dem Bau begonnen werden kann, aber das Verfahren mit dem Ziel eines Grundsatzbeschlusses sollte nun ungebremst und unmittelbar wieder aufgenommen werden. Die Finanzierung müsste bei der momentanen Haushaltslage kein Problem darstellen, zumal für die nächsten Jahre bereits zehn Millionen Euro eingestellt sind. Ich denke, die Fakten liegen nun auf dem Tisch und der Gemeinderat kann sich mit dem Für und Wider einer Ballsporthalle intensiv und vor allem zeitnah beschäftigen.

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