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Warm, füllig, hörenswert

Sommerklänge in der Bietigheimer Altstadt: Mit einer Bläserserenade konnte die hiesige Musikschule bei ihrem Publikum punkten. Fast 60 junge Leute boten ein qualitätsvolles Programm.

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Bei der Präsentation der Bläserserenade unter freiem Himmel konnten die Musikschüler zeigen, was sie drauf haben.  Foto: 

Erneut war der Marktplatz in der historischen Altstadt von Bietigheim Treffpunkt für Musikfreunde. Am Donnerstagabend musizierten dort Bläserensembles der Musikschule und bewiesen einmal mehr deren hohen Ausbildungsstandard. Mehr als 200 Besucher hatten an den beeindruckend qualitätsreichen musikalischen Darbietungen von fast 60 jugendlichen Könnern auf ihren Blasinstrumenten ihre Freude.

Eröffnet wurde das vom Kulturamt der Stadt Bietigheim-Bissingen im Rahmen seines Sommerprogramms arrangierte Konzert von den acht Mitgliedern des Horn-Ensembles unter der Leitung von Jürgen Söffker. Aufgeführt wurde mit warmer, fülliger Intonation die viersätzige "French Suite for Horns" von Alfred Reed. Auch fünf Musikerinnen an den Querflöten spielten temporeich und sehr klangschön ein Dixieland-Stück von Siegfried Burger.

Einen regelrecht orchestralen Klang hörten die Besucher vom Klarinetten-Ensemble, das mit der stolzen Zahl von 26 Musikern besetzt war. Nach einem Satz aus einer Sonatine von Friedrich Kuhlau, einem etwas jüngeren Zeitgenossen aus Dänemark von Ludwig van Beethoven, musizierte dieses ungewöhnliche Ensemble mit Bravour eine "Caprice for Clarinets" von Clare Grundmann und schließlich noch sehr beschwingt den Oldie "Puttin on the Ritz" von Irving Berlin.

Das Fagott-Quartett mit Maura Koppschitz, Stefan Ament, Tim Rieger und Alicia Schall erfreute die Besucher mit einem "Scherzo humoristique" von Sergej Prokofiev und einem Ragtime von Gisbert Näther. Die gelöste Stimmung auf dem Marktplatz steigerte sich auch mit dem bravourösen Spiel des Saxofon-Ensembles, das mit elf Musikern gleichfalls stark besetzt war. Rhythmisch perfekt in wohlig dichtem Sound erklang "El Capeo" von Antonio Parera. Danach standen noch schwungvoll ausgeführte Kompositionen von Martin Klaschka und George W. Botsfort auf dem Programm.

Bevor die Bläserserenade der Musikschule Bietigheim-Bissingen ausklang, trat Bernd Gehlen an das Mikrofon und verabschiedete die ebenfalls zuhörenden Mitglieder des "District 99 Orchestras" aus den USA, die am Freitag die Heimreise antraten. Er dankte den Familien in der Stadt für die gastfreundliche Aufnahme der jugendlichen Musiker. Ein anspruchsvolles, virtuos dargebotenes Finale gestaltete das Brass-Quartett mit Lukas Wolpert und Jannik Renshaw (Trompeten), Gunther Bidlingmaier (Horn) und Tobias Winkens (Posaune) mit vier Sätzen aus dem "Quartett Nummer eins" von Maurice Whitney. Den freudigen Schlussapplaus hatten sich die jugendlichen Musiktalente redlich verdient.

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