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Vortrag über Frauen in der Reformation

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Am Donnerstag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, wird Wiebke Wähling im Ratssaal des Bietigheimer Rathauses im Rahmen der Reformationsausstellung im Stadtmuseum Hornmoldhaus einen Vortrag über „Frauen in der Reformation“ halten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, will die Referentin, frühere Dekanin im Kirchenbezirk Zuffenhausen, aufzeigen, wie Frauen in der Reformationszeit und danach wichtige reformatorische Impulse gesetzt haben. Sie wird diese „weibliche Seite der Reformation“ und deren Hintergründe an konkreten Beispielen darstellen

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, verließen in den frühen Jahren der Reformation viele Mönche und Nonnen die Klöster. Sie beriefen sich dabei auf Martin Luthers Haltung zu den Ordensgelübden. Dass Ordensleute gegen ihren Willen im Kloster festgehalten wurden, widersprach danach der christlichen Freiheit. Für die ehemaligen Nonnen blieb meist nur die Möglichkeit, eine Ehe einzugehen. Damit sei allerdings der Bedeutungszuwachs als Erzieherin der Kinder einher gegangen.

Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Ehe des ehemaligen Augustinermönchs Martin Luther mit der 16 Jahre jüngeren ehemaligen Zisterziensernonne Katharina von Bora. Aber auch publizistisch hätten viele gebildete Frauen, nicht nur ehemalige Nonnen, die Ziele der Reformation unterstützt, wobei sie meist auf biblischer Grundlage überzeugend argumentierten. Beispiele dafür sind laut der Mitteilung Katharina Zell (geborene Schütz) aus Straßburg und Argula von Grumbach aus Bayern.

Darüber hinaus werde die Referentin auch weitere wichtige Frauen der Reformation vorstellen, zum Beispiel Margarete Blarer aus Konstanz und Elisabeth Cruciger, so die Veranstalter. Letztere gehörte zum Freundeskreis Martin Luthers und war die erste Dichterin geistlicher Lieder im Reformationsumfeld. Im Evangelischen Gesangbuch findet sich unter der Nummer 67 das von ihr verfasste Lied „Herr Christ der einig Gotts Sohn“.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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