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Unzufriedenheit über Stadtverwaltung in Untermberg

"Sympathie für Untermberg" hat seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Während die Entwicklungen innerhalb des Vereins die Mitglieder erfreuen, gilt das Gegenteil für die Kommunalpolitik, teilt Alfred Schmalzried mit.

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Geehrt von Bernd Klein (rechts): Michaela Linkenheil und das Ehepaar Katharina und Alfred Lange in der Mitte.  Foto: 

Von einer erfreulichen Mitgliederentwicklung berichtete der Vorsitzende Bernd Klein bei der Jahreshauptversammlung von "Sympathie für Untermberg". Ein mit Antje Zeug-Bader konzipierter Werbe-Flyer war mit Auslöser eines starken Mitgliederzuwachses. Auf deutlich über 200 Aktive hat sich der Verein entwickelt - etwa 20 Prozent der Bevölkerung.

Die Backhausaktion im Juni und die Gestaltung der Untermberger Kirchweih Anfang November zählten zu den herausragenden Veranstaltungen 2015. Kleinkunst mit Eckhard Grauer in "Leibssle kandidiert" waren ein voller Erfolg. Sogar Platznot gab es beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntag. Das anschließende Kirbeessen war rasch ausverkauft, und die Gesangsdarbietungen der Eintracht Untermberg rundeten die überaus gelungene Veranstaltung ab.

Wenig bis gar nichts Erfreulichem hatte Bernd Klein aus dem kommunalpolitischen Bereich zu berichten. Die sicherheitspolitische Verschwenkung mit Querungshilfe am Ortseingang von Bissingen ist nach wie vor in der Planung, jetzt allerdings weitergeschoben ans Regierungspräsidium. Der Bitte nach einer Verkehrsschau konnte nicht konkret entsprochen werden. Vielleicht im Spätherbst?!

Die Bitte nach einer Geschwindigkeitsanzeige wird laut Stadtverwaltung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Wunsch nach einem Parkplatz neben dem Kinderhaus wurde abschlägig beschieden. Nach wie vor steht der Bau eines Wohn-und Geschäftshauses zwischen Friedhof und Kinderhaus in der Planung. Dagegen gibt es erheblichen Widerstand. Unerfreulich blieb es auch im Bereich Gast- und Begegnungsstätte. Planungen laufen zwar, doch bis jetzt alles ergebnislos.

Das von Bernd Klein angeregte Thema Bus und Bushaltesituation im Bereich Krautgarten führte zu heftigen Diskussionen. Die Bitte, die Platzierung des Buswartehäuschen an der Haltestelle Krautgarten und nicht gegenüber zu platzieren, soll an die Verantwortlichen weitergegeben werden. Angeregt wurde auch eine Haltestelle an der Einmündung zu Kinderhaus und Friedhof. Nichts Neues gibt es im Bereich Altwasser Untermberg. Bis 2017 sollen durch das Regierungspräsidium Maßnahmen realisiert werden. Weiter im Gespräch bleiben Markungsputzete und Beleuchtung der Ruine. Angeregt wurde auch das Wiedererscheinen der "Schneckenpost" und der Kontakt zum Geschichtsverein Sachsenheim.

Lob gab es für die perfekt präsentierte Vereinskasse von Eva Voss. Vor den Neuwahlen erfolgte die Entlastung durch Ingrid Zeller. Neu gewählt oder bestätigt wurden der zweite Vorsitzende Christian Daub, die erste Kassiererin Eva Voss und die zweite Kassiererin Jutta Emrich.

Erfreulich wurde es bei den Ehrungen: Für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten Katharina Lange und Alfred Lange sowie Michaela Linkenheil die silberne Ehrennadel. Viel Lob gab es für Ludwig Daub, der seit der Gründung 1994 immer in verantwortlicher Position war.

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