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TSV: Ja zu Beitragserhöhung

Mitte März fand die Mitgliederversammlung des TSV 1848 Bietigheim statt. Neben Neuwahlen und einer Neubesetzung des Vorstandes ging es auch um die Erhöhung der Beiträge.

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Die Verantwortlichen beim TSV (von links nach rechts): Peter Knoll (Vorsitzender für Verwaltung und Finanzen), Günter Krähling (Erster Vorsitzender) und Harald Eigel (neues Vorstandsmitglied für den Sportbetrieb).  Foto: 

Die angekündigte Beitragserhöhung von 80 auf 95 Euro (ordentliche Mitglieder), von 45 auf 60 Euro (ermäßigte Mitglieder) sowie von 135 auf 160 Euro (Familienbeitrag) erhielt von der TSV-Versammlung eine mehrheitliche Zustimmung, nur zwei Mitglieder sprachen sich gegen die Anpassung aus. Die Erhöhung der Beiträge gilt bereits für 2016 und wird laut Satzung am 1. April fällig. Geschäftsführer Jan Bodmer: "Eine Sonderkündigung ist im Hauptverein bis zum 30. April möglich. Anfang April werden die Beiträge wie vorgeschrieben eingezogen. Falls jemand von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht, wird der Mitgliedsbeitrag anteilig, zu zwei Dritteln des abgebuchten Beitrages, zurück erstattet."

Krähling hatte vor der Abstimmung schlagkräftige Argumente für die Anpassung geliefert. So sollen die zu erwartenden Mehreinnahmen zum Beispiel in die fortschreitende Professionalisierung des TSV investiert werden. Weiterhin seien die Ansprüche der einzelnen Abteilungen gewachsen. "Die Kosten für Spiel- und Trainingsbetrieb sind seit der letzten Erhöhung 2009 ständig gestiegen." Diverse anstehende Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten am und ums Vereinsheim seien ein weiterer Grund.

In der folgenden Diskussion kam auch die Frage auf, inwiefern die Erhöhung in Verbindung mit dem Neubau des TSV-Sportvereinszentrums stehe. "Die Beitragserhöhung steht in keinem Zusammenhang mit dem Bau unserer vereinseigenen Anlage", so Krähling. Die Vereinsbeiträge werden ausschließlich für den Verein verwendet.

Die finanzielle Gesamtsituation des TSV war bereits zuvor von Peter Knoll, Vorsitzender für Verwaltung und Finanzen, überzeugend und ausführlich dargestellt worden. Nach wie vor stehe der TSV wirtschaftlich sehr gut da, betonte er. Auch die Kassenprüfer hatten keinerlei Beanstandungen, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Edgar Springer, Vorsitzender des Ältestenrats, würdigte dabei die "hervorragende Arbeit" des Vorstands. Ein besonderer Dank galt hierbei Günter Hahn, der nach vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements in der Führungsebene nicht mehr als Vorsitzender für Öffentlichkeitsarbeit kandidierte.

Die Neuwahlen brachten einige Änderungen mit sich. Mit Harald Eigel wurde das Vorstandsamt für den Sportbetrieb wieder besetzt, und Uwe Sauerbrey konnte kommissarisch für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit gewonnen werden. Einstimmig wiedergewählt wurden Günter Krähling als Erster Vorsitzender und Peter Knoll als Vorsitzender für Verwaltung und Finanzen. Auch Jürgen Ruof als Wirtschaftsführer sowie Albrecht Geckeler als Kassenprüfer wurden bestätigt. Da sich Walter Sieger nicht zur Wiederwahl des Kassenprüfers stellte, wurde Sieglinde Götz an seine Stelle gewählt. Gebhard Binder und Tobias Enchelmaier werden den TSV-Hauptausschuss in den kommenden beiden Jahren weiterhin als Beisitzer verstärken. Steffen Merkle trat hingegen nicht mehr für diese Position an, seine Nachfolge übernimmt Willi Wachtler. Gebührend verabschiedet wurde auch Horst Fees, der nach jahrelangem Engagement als Wirtschaftsführer von seinem Ehrenamt zurück trat.

Mit einem kurzen Rückblick auf die vielen erfolgreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr hatte Krähling die Mitgliederversammlung eröffnet. In seinem Jahresbericht konnte er erfreut berichten, dass der TSV weiterhin regelmäßig Mitgliederzuwachs verzeichnet. Nach wie vor stellt der Bereich Turnen mit 42 Prozent aller Mitglieder die größte Abteilung, es folgen die Frauengymnastik (14 Prozent) und Handball (elf Prozent).

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