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Schillerschule bleibt noch ein Jahr Baustelle

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Die Schillerschule in Bissingen ist eine der derzeitigen Schulgroßbaustellen in Bietigheim-Bissingen. Die Schule wird für den Ganztagsbetrieb fit gemacht.  Foto: 

Neben den Ellental-Gymnasien und der Hillerschule ist die Schillerschule in Bissingen derzeit eine der Großbaustellen in der städtischen Schullandschaft. 5,4 Millionen Euro werden in Grundschule investiert, vor allem in den Ausbau zur Ganztagsschule. Neu errichtet werden nach Auskunft der Stadt eine Mensa einschließlich Küche, ein Verwaltungstrakt sowie vier Klassen- und zwei Gruppenräume. Und wenn die Stadt schon mal dabei ist, gibt’s außerdem noch eine Schulhoferneuerung.

Mehr Platz benötigt die Schillerschule unter anderem deshalb, weil sie seit dem vergangenen Jahr auch Schüler aus den Kreuzäckern aufnimmt, die bisher in die Hillerschule gegangen sind (die BZ berichtete). Das waren im vergangenen Jahr rund 20 Schüler, in diesem Jahr 5. In den Folgejahren dürften es aber aufgrund der Neubauten in den Kreuzäckern wieder mehr werden.

Neuer Architekt

Bis die Rundum-Erweiterung der Schule abgeschlossen ist, dauert es allerdings noch eine Weile. Stadtsprecherin Anette Hochmuth rechnet damit, dass die Schillerschule zu Beginn des nächsten Schuljahres 2018/2019 keine Baustelle mehr sein wird. Dann ist aber auch der letzte Termin, denn zu dem Schuljahr soll der Ganztagsbetrieb losgehen. Schulrektorin Alexandra von Ostrowski hofft jedoch, dass die Bauarbeiter sich vielleicht schon einige Wochen vorher verabschieden.

Doch die Arbeiten stockten bereits recht früh, unter anderem weil man den Architekten wechseln musste und wegen eines derzeitigen Dauerproblems in der öffentlichen Auftragsvergabe: Es finden sich keine Handwerksbetriebe. So habe man einzelne Gewerke an der Schillerschule mehrmals ausschreiben müssen, so Hochmuth. Unter dem Strich sind die Bauarbeiten im Moment vier bis sechs Wochen im Verzug und Schüler und Lehrer müssen im Baustellenbetrieb improvisieren.

Die Wiese hinter der Turnhalle wurde zum Ersatzpausenhof erklärt, das bereits vorhandene Mittagsangebot ist ohnehin nur ein Provisorium mit Essensausgabe im Schichtbetrieb. „Aber wir kommen gut zurecht. Die Stadt gibt sich alle Mühe“, sagt von Ostrowski, „wichtig ist nur, dass die Bauarbeiten mit Beginn der Ganztagsschule abgeschlossen sind.“

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