Partner der

Reusch-Frey (SPD): "Verkehrskonzept ist ökonomisch sinnvoll"

Das interkommunale Verkehrskonzept ist nach Ansicht des SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey ökologisch vertretbar, sozial notwendig und ökonomisch sinnvoll.

|

Die SPD setzt sich, im Gegensatz zu den Grünen, weiterhin für das interkommunale Verkehrskonzept ein, bekräftigt der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey nach einem Gespräch, an dem er, der SPD-Landtagsabgeordnete Claus Schmiedel und Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, Gisela Splett, von den Grünen teilgenommen haben. Wie berichtet, hatte der Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen von den Grünen kürzlich vor allem dem Halbanschluss bei Freiberg eine Absage erteilt.

"Es ist einzigartig, dass sich die Gemeinden zusammengesetzt und gemeinsam geplant haben. Nur so können die Verkehrsprobleme in diesen vier Kommunen gelöst werden. Das Ergebnis kann man nicht einfach vom Tisch wischen", sind sich Thomas Reusch-Frey und Claus Schmiedel einig. "Das interkommunale Verkehrskonzept ist ökonomisch sinnvoll, sozial notwendig und ökologisch vertretbar", betonte Reusch-Frey, der ein Aus für das Verkehrskonzept verhindern möchte. Unterstützung brauche das Projekt in seiner weiteren Entwicklung nicht nur von den Kommunen, sondern ebenfalls von der Stadt Ludwigsburg, dem Landkreis sowie vom Bund. Der Bund müsse das Projekt und den Halbanschluss an die A 81 befürworten und Geld in die Hand nehmen, denn der Halbanschluss bei Freiberg liegt in seiner Zuständigkeit. Das Land, so der Abgeordnete weiter, müsse das Konzept in den Maßnahmenplan für den Generalverkehrsplan aufnehmen, positiv bewerten und entsprechend priorisieren. "Es müssen Blockaden aufgelöst werden - zwischen Land und Bund einerseits und zwischen den beteiligten Kommunen andererseits", so Reusch-Frey. Außerdem müsse der Zusammenhang zur regionalen Umweltzone "Ludwigsburg und Umgebung" gesehen werden.

Die Belastung der Bevölkerung durch Abgase und Lärm vertrage keine gegenseitigen Schuldzuweisungen. "Es bedarf dringend einer Feinplanung des Straßen- und des Brückenverlaufs, denn ohne diese tritt das Projekt auf der Stelle." Durch den Halbanschluss in Freiberg werde eine Verkehrs- und Lärmentlastung für die Anwohner sowie eine Verbesserung der Luftqualität erwartet.

Kommentieren

Kommentare

28.05.2013 08:57 Uhr

(K)eine Absage

"Wie berichtet, hatte der Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen von den Grünen kürzlich vor allem dem Halbanschluss bei Freiberg eine Absage erteilt."

Ob das wohl Absicht oder ein Versehen ist, von einer "Absage" des Halbanschlusses durch Herrn Renkonen zu schreiben? Ein einzelner Landtagsabgeordneter kann gar keinen ablehnenden Bescheid (=1. Bedeutung von "Absage" lt. Duden) geben. meines Wissens hat Herr Renkonen das Verkehrskonzept an sich auch gar nicht abgelehnt (=2. Bedeutung von "Absage" lt. Duden).

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Wappen
Ludwigsburg

Bietigheim-Bissingen

Einwohner: 42968 (31. Dez. 2015)
PLZ: 74321
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 211 m ü. NHN
Oberbürgermeister Jürgen Kessing (SPD)

www.bietigheim-bissingen.de/

Nachrichten aus Ihrer Gemeinde

Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Nach Bamberger kandidiert auch Chef nicht mehr

Die Gemmrigheimer Bürgermeisterin tritt nach 24 Jahren nicht mehr an. Am 4. März wird in Gemmrigheim und am 15. April in Bönnigheim gewählt. weiter lesen