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Reise zu Mühlen und Grachten - Jahrgang 1940/41 besuchte Städte in den Niederlanden

Der Jahrgang 1940/1941 Bietigheim startete vor Kurzem mit 39 Teilnehmern zu einer viertägigen Hollandreise. Auf dem Programm standen Amsterdam und Rotterdam.

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Der Jahrgang 1940/41 bei einer Pause während der Hollandreise.  Foto: 

Nach rund 600 Kilometern Busfahrt auf sehr guten Straßen erreichte die Jahrgangsgruppe gegen 15 Uhr Rotterdam, wo sie bei einer Hafenrundfahrt einen der größten Seehäfen der Welt entdeckte. Die Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Rotterdam mit etwa 618.000 Einwohner wird wegen seiner vielen Hochhäuser als "Manhattan an der Maas" bezeichnet. Nach dem Abendessen im Hotel besuchten einige Teilnehmer noch die Markthalle (120 Meter lang, 70 Meter breit und elf Stockwerke hoch), und daneben die auf der Spitze stehenden "Kubus-Häuser".

Am Freitag erlebte die Gruppe Amsterdam bei einer Stadtrundfahrt und einer Grachtenfahrt. Die alten Gebäude stehen auf etwa fünf Millionen Fichtenstämmen - es ist damit die größte Pfahlsiedlung der Welt. Daher sind manche Häuser auch etwas schief. Fast alle haben einen Kran am Dachbodenfenster, um früher Waren und jetzt Möbel und anderes ins Haus zu schaffen, was durch die engen Treppenhäuser nicht möglich ist. Wegen der vielen Grachten und Brücken wird Amsterdam auch "Venedig des Nordens" genannt. Es gibt viele Sozialwohnungen, bei denen sich die Miete auch nach dem Einkommen richtet. Wegen der Wohnungsnot leben viele Einwohner auf Hausbooten auf den Grachten.

Amsterdam hat eine Vielzahl berühmter Museen. Beim Anne-Frank-Haus, in dem sich das jüdische Mädchen (ermordet 1945 im KZ) und ihre Familie versteckten und sie ihr Tagebuch schrieb, standen viele Touristen Schlange, die Wartezeit für einen Besuch betrug zwei bis drei Stunden. Am Samstag besuchten die Jahrgänger den Keukenhof und sahen Inseln aus Hyazinthen, Tulpen und Narzissen in allen Farbvarianten, kunstvoll zwischen Rasen, Wasserläufen und Schatten spendenden Bäumen angeordnet. Vor der Rückfahrt ins Hotel machte die Gruppe noch einen Abstecher nach Scheveningen mit der drei Kilometer langen Strandpromenade. Das Jugendstilgebäude des früheren Kurhauses ist heute ein Luxushotel.

Am Sonntag brach man schon früh zur Heimreise auf, mit Halt in einem Museum mit 19 alten Windmühlen, die früher das Land am Kinderdijk entwässerten. Windmühlen sieht man sonst nur noch wenige, alle außer Betrieb, dafür einige moderne Windräder. Durch die Entwässerung wurde neues Land gewonnen, das jetzt stellenweise bis zu sieben Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Mit vielen Eindrücken aus den Niederlanden erreichten die Bietigheimer gegen 18.30 Uhr die Heimat wieder. Fazit der Teilnehmer: Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst, heißt es in einer Mitteilung.

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