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Rege Diskussion zu Flächenverbrauch

Die Mitglieder der BUND-Ortsgruppe trafen vor Kurzem zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Zum Bären" in Bietigheim zusammen.

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Bei der jüngsten Versammlung der BUND-Ortsgruppe konnte Vorstand Peter Gürlich eine große Anzahl von Mitgliedern begrüßen. In seinem Jahresrückblick ging Gürlich vor allem auf die durchgeführte Mitgliederbefragung ein. Von den versandten Briefen seien neun Prozent ausgefüllt zurückgesandt worden, was einer guten Quote entspreche.

Gewünscht wird von den Mitgliedern vor allem die Bearbeitung von Themen wie Naturschutz und Landschaftspflege, Landschaftsverbrauch, Verkehrsfragen, Energie- und Klimaschutzfragen, Stuttgart 21 und ÖPNV, Pflege des Baumlehrpfades und die Einrichtung eines Stammtisches. Besonders hervorzuheben ist die Bereitschaft zur projektbezogenen Mitarbeit.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurden Peter Gürlich und Wolfgang Huber im Amt bestätigt. Nachdem Reiner Schmatelka nicht mehr zur Verfügung stand, stellte sich Gertrud Teske zur Wahl und wurde in den Vorstand gewählt. Der Kassier Wolfgang Halla ist ebenfalls in seinem Amt bestätigt worden.

Für das neue Vereinsjahr hat sich die Ortsgruppe einiges vorgenommen: Wolfgang Huber will federführend mit weiteren Aktiven die Aktualisierung des Baumlehrpfades einschließlich zugehörigem Faltblatt durchführen. Der ehemalige Stadtrat, Dr. Hans Halla, hatte diesen im Rahmen der Landesgartenschau 1989 angestoßen, im Jahr 2003 wurde er eröffnet. Ein weiteres Projekt mit dem Titel "Schmetterlingswiese" wird Günter Kirchner leiten.

Vorgesehen sind im Herbst eine Vortragsveranstaltung sowie Infostände. Außerdem soll der Internet-Auftritt der Ortsgruppe neu gestaltet und aktualisiert werden. Die bereits seit längerer Zeit durchgeführte "Tunnelblickverteilaktion" zu Stuttgart 21, findet weiterhin vor dem Bietigheimer Bahnhof statt.

Laut der Ortsgruppe wird ein Stammtisch eingerichtet, der alle zwei Monate stattfinden soll - erster Termin ist der Dienstag, 13. Mai, ab 19 Uhr in der Gaststätte "Zum Bären". Die Termine werden laut BUND in der Presse bekannt gegeben. Der Vertreter des Bezirksverbandes Stromberg-Neckartal, Christof Hettich, regte eine Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe an. Für diesen Vorschlag gab es von den Versammelten nur Zustimmung. Unter "Verschiedenes" fand eine rege Diskussion zum Thema Flächenverbrauch in der Stadt statt. Auch die Diskussion um die Zauneidechse am Bahnhof wurde besprochen. Klar sei, dass der BUND, wenn es zu Konflikten mit dem Artenschutz komme, diese benennen und handeln müsse. Es wurde darauf hingewiesen, dass neben dem Juchtenkäfer auch Mauer- und Zauneidechse streng geschützte Arten seien.

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