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Preisträger Klassen 5 bis 7

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Platz 1: Hans-Grüninger-Gymnasium Markgröningen für das Projekt "HGG-3D": Das Projekt entstand aus einer Eigeninitiative zweier Schüler der 6. Klasse, die am heimischen Computer begannen, das modernisierte Schulgebäude mit dem Computerspiel "Minecraft" nachzubilden - basierend auf Fluchtwegeplänen. Die Idee kam so gut an, dass die Schüler mit Unterstützung und den Architektenplänen des Schulhauses begannen, die Arbeit professionell auszuarbeiten und bei einer Projektwoche vorzustellen. Entstanden ist eine virtuelle Führung durch das neue Schulgebäude.

Die Jury meint: Auch bei diesem Projekt würdigt die Schule die Eigeninitiative und die Idee einzelner Schüler. Jonas Haug und Paul Schott haben die unter Jugendlichen so weit verbreitete Leidenschaft fürs Computerspiel kreativ genutzt, um ihre Schule virtuell zu verewigen. Das ist nicht nur ein gutes Beispiel, wie die oft als negativ empfundene Spielfreude am Computer positiv genutzt werden kann. Die Umsetzung zeugt auch von einer hohen Identifizierung mit der Schule, die sich bei ihren Schülern mit Unterstützung und Weiterentwicklung des Projekts bedankt hat.

Bei den Plätze 1 und 2 konnte sich die Jury nicht einigen. Deshalb wird in dieser Kategorie der 1. Platz zweimal vergeben und mit jeweils 1000 Euro ausgezeichnet.

Platz 1: Hirschbergschule, Grund- und Werkrealschule Ludwigsburg, für das Projekt "Eglosheim Monopoly": Schüler der Klasse 6 haben gemeinsam mit dem Historischen Verein ein Eglosheim-Monopolyspiel entwickelt, entworfen und gestaltet. Im Zuge des Projekts begaben sich die Schüler auf Spurensuche im Ort und erforschten die Geschichte Eglosheims auf einem Lerngang und kamen dabei mit älteren Eglosheimern ins Gespräch. Danach ging es an die professionelle Umsetzung des Spiels, von dem mehrere produziert wurden und genutzt werden.

Die Jury meint: In diesem Projekt steckt alles, was zu einer gelungenen Anbindung von Schule und Heimatstandort gehört. Geschichtsunterricht hautnah, verbunden mit praktischem Anschauungsunterricht vor Ort. Das Ganze professionell und konstruktiv aufgezogen - durch die Einbindung des Historischen Vereins. Das Projekt macht Lust auf Geschichte, befriedigt den Entdecker- und Spieltrieb und macht Schüler auf ganz wunderbare Weise vertraut mit ihrem Wohnort, der für viele nicht die angestammte Heimat ist.

Platz 3: Schule im Sand, Gemeinschaftsschule Bietigheim-Bissingen, für das Projekt "Lernen vom und im Wald": Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 und 7 haben ein Jahr lang jeden Donnerstag den Unterricht in den Wald verlegt. Dabei widmete sich jeder Schüler einem ganz persönlichen Baum. Die Klasse traf auf Förster und Künstler im Wald, die Schüler erfuhren viel über Natur- und Umweltschutz. Auch Matheaufgaben wurden im Grünen Klassenzimmer erledigt. Zu den Ergebnissen gehören ein Insektenhotel und Nistkästen.

Die Jury meint: Die Idee des Grünen Klassenzimmers bewegt viele Schulen. Meist findet der Unterricht dann aber auf dem Schulgrundstück statt. Die Schüler aus dem Sand zogen jedoch einmal die Woche in den Forst, um dort Unterricht abzuhalten und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Preiswürdig ist das Projekt aufgrund seiner überzeugenden Herangehensweise, Kinder in der Natur an die Natur heranzuführen, dem Lernen neue Impulse zu verleihen und in der Natur ungewohnte Erfahrungen - auch unter Teilnahme Externer - zu ermöglichen.

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