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Philatelie Ausstellung im Bietigheimer Auktionshaus Gärtner zu sehen

Wie bringt man Golf, Schach und Fußball zusammen? Ganz einfach: Man bietet Briefmarkensammlern einen Platz und präsentiert die Motive in einer öffentlichen Ausstellung.

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  • Auktionator Christoph Gärtner mit einem Bogen über den früheren Schachweltmeister Anatoli Karpow, der ebenfalls große Sammlungen an Briefmarken hat. 1/2
    Auktionator Christoph Gärtner mit einem Bogen über den früheren Schachweltmeister Anatoli Karpow, der ebenfalls große Sammlungen an Briefmarken hat. Foto: 
  • Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist die Sportart Golf. Auf einer Briefmarke aus Bhutan locht Donald Duck ein - vom Wasser aus. 2/2
    Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist die Sportart Golf. Auf einer Briefmarke aus Bhutan locht Donald Duck ein - vom Wasser aus. Foto: 
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Im Bietigheimer Auktionshaus von Christoph Gärtner steht im Juni ein Jubiläum an. Zum 25. Mal treffen sich dann Anbieter und Käufer komplexer Briefmarkensammlungen, die in zehn Katalogen mit über 25 000 Losen zu sehen sind. Die Jubiläumsauktion wurde nun auch zum Anlass genommen, vier hochkarätige und eine mehrmals prämierte Jugendsammlung in den Räumen des Unternehmens zu zeigen - öffentlich zugänglich und zu den üblichen Geschäftszeiten. Federführend bei der Zusammenstellung war Walter Marchart vom Landesverband südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine.

"Ich will Philatelisten und Golfer zusammenbringen, es gibt Schnittmengen", so Gärtner am Dienstag zur Ausstellungseröffnung. So wird in der nächsten Woche ein Teil der umfangreichen Golfmarken-Sammlung von Jörg Medvejsek im Golfclub in Monrepos zu sehen sein. Es gibt ein von Gärtner initiiertes Turnier, eine öffentliche Sonderauktion, und der mehrmalige Schachweltmeister Anatoli Karpov, seit frühester Jugend Philatelist und Eigentümer großer Briefmarkensammlungen zu den Themen Schach und Olympia, wird erwartet.

Zur Einstimmung auf das Jubiläum wurden im Auktionshaus zahlreiche Stellwände aufgebaut, auf denen die Raritäten der Philatelie zu sehen sind. Darunter die private Sammlung von Gärtner selbst, die einen tiefen Einblick in die Historie, Regeln und Begriffe des Golfspiels gibt. Gärtner setzt in der Ausstellung freilich Prioritäten, spielt er doch selbst Golf - und sammelt schon seit Jahren Briefmarken zum Thema.

Fast unüberschaubar ist auch die Sammlung von Jörg Medvejsek, die zwar nur zu einem kleinen Teil zu sehen ist, aber in ihrer Vielfalt und in Ergänzung zu den Gärtner-Marken kaum Wünsche offen lässt. Ziel war, auf den Marken zum Thema Golf das ganze Spektrum der postalischen Verwertung dazustellen. Neben den Marken sind deshalb auch Telegramme, Einschreibebriefe und Postkarten aus aller Welt zu sehen.

So ganz nebenbei räumte der Fachmann und Gründer des Golfclubs von Bad Liebenzell auch mit dem Märchen auf, Gold sei in Schottland erfunden worden. Tatsächlich waren es holländische Schäfer, die aus Zeitvertreib damit begonnen haben, mit dem Schäferstock Steine in Erdlöchern zu versenken. Medvejsek hat immer noch mehrere Alben auf Lager, die noch auf seine Bearbeitung warten, die jetzt ausgestellten Raritäten und Besonderheiten werden erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt.

Ein ungewöhnliches Thema bietet die Briefmarkensammlung "Königliches Reich der 64 Felder", die ganz auf Anatoli Karpow, russischen Schachgroßmeister und früheren Schachweltmeister, zugeschnitten ist. Der Ausnahmeschachspieler hat enge Verbindungen zum Hause von Christoph Gärtner. Karpov ist seit seiner Jugend Briefmarkensammlung und Schirmherr für das Projekt "Lust auf Briefmarken", einer Bildungsinitiative des Auktionshauses. Zur Abrundung wird das Thema Fußball gezeigt: eine prämierte Jugendsammlung von Dennis Gutmann, die im Rahmen der Fußball-WM 2006 bereits im Auktionshaus präsentiert wurde. Alles rund um die Auktionen bei Christoph Gärtner gibt es im Internet.

Vier Exponate zum Startpreis von insgesamt 775 000 Euro

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