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Pflegeeinsatz des Bietigheimer Albvereins

Mehrere Mitglieder des Schwäbischen Albvereins Bietigheim haben kürzlich bei einem Pflegeeinsatz am Naturdenkmal Hirschberg gemeinsam die Ärmel hochgekrempelt.

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Mehrere Mitglieder des Schwäbischen Albvereins machten sich am Naturdenkmal Hirschberg ehrenamtlich an die Arbeit.  Foto: 

Schon seit Jahrzehnten übernimmt der Albverein Bietigheim die Pflege einer knapp 40 Ar großen Halbtrockenrasenfläche im Naturdenkmal Hirschberg. Um die geschützte Pflanzenwelt in ihrer ganzen Vielfalt zu erhalten, aufkommende Gehölze zurückzudrängen und um das Vorkommen konkurrenzstarker standortfremder Pflanzen zu reduzieren, ist jährliches Mähen im Sommer und im Spätherbst erforderlich. Dafür stellt die Stadtgärtnerei Bietigheim-Bissingen dem Albverein Geräte zur Verfügung. Durch das Abräumen des Mähgutes werden der Fläche zudem noch Nährstoffe entzogen. Dies fördert typische Magerrasenarten wie Küchenschelle, das gelbblühende Hartheu, die straußblütige Wucherblume oder die pink leuchtende Karthäusernelke.

Auch vor Kurzem fanden sich trotz des sehr heißen Wetters wieder zahlreiche Helfer des Vereins zum Pflegeeinsatz am Hirschberg ein. Der ganze Hang stand noch in voller Blüte - ein Paradies für die Kleintier- und Insektenwelt, die in den umgebenden landwirtschaftlich genutzten Flächen im Hochsommer nur wenig Nahrungsangebot findet. Der nasse Frühling hatte für gutes Pflanzenwachstum gesorgt, die zu Beginn des Sommers kühle Witterung die Blütezeit verlängert. Daher wurde die Sommermahd im Naturdenkmal ganz differenziert nur dort durchgeführt, wo stark wuchernde Brombeeren, die den Luftstickstoff bindende Bunte Kronwicke oder der aus Nordamerika stammende asterähnliche Feinstrahl massiv vorkommen. Durch schnellen Wuchs, fehlende Fraßfeinde, riesige Samenproduktion oder große Konkurrenzkraft nehmen diese Pflanzen schnell überhand. Werden sie nicht gemäht, dann verdrängen sie die seltenen und geschützten Halbtrockenrasenarten in kürzester Zeit, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt.

Wo Neophyten - hierbei handelt es sich um nicht aus Mitteleuropa stammende Pflanzen - wie der bereits blühende Feinstrahl oder die Kanadische Goldrute nur vereinzelt im Halbtrockenrasen standen, wurden sie von den Ehrenamtlichen von Hand ausgerissen. Die ökologische Fachkraft der Stadt, Elke Grözinger, ließ es sich nicht nehmen, die Albvereinler mit Rat und Tat zu unterstützen. Nach drei Stunden Arbeit war gemäht, gezupft und das Schnittgut zusammengetragen.

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