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Mühlwiesenbrücke: Baubeginn und jede Menge Stau

Seit Montag wird auf der Mühlwiesenbrücke in Bietigheim-Bissingen gebaut. Künftig geht es sowohl in Richtung Heilbronn als auch in Richtung Ludwigsburg nur noch einspurig voran. Auf vielen Zufahrtsstraßen staute sich der Verkehr.

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  • In den kommenden Wochen fließt der Verkehr über die Mühlwiesenbrücke jeweils nur noch einspurig in Richtung Heilbronn und Ludwigsburg. 1/2
    In den kommenden Wochen fließt der Verkehr über die Mühlwiesenbrücke jeweils nur noch einspurig in Richtung Heilbronn und Ludwigsburg. Foto: 
  • Rings um die Brücke staute sich vor allem am Nachmittag der Verkehr. 2/2
    Rings um die Brücke staute sich vor allem am Nachmittag der Verkehr. Foto: 
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Am Sonntag floss er noch ungehindert dahin - der Straßenverkehr über die Bietigheimer Mühlwiesenbrücke. Dies hat sich jedoch seit Montag grundlegend geändert, denn ab sofort geht es aufgrund der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen nur noch einspurig in Richtung Heilbronn beziehungsweise Ludwigsburg.

Ab circa 16 Uhr kam es auf zahlreichen Zufahrtsstraßen zur B27 zu langen Staus und stockendem Verkehr. Als eine Engstelle erwies sich beispielsweise die Kreuzung, an der man von der Auwiesenbrücke kommend nach links auf die B 27 einfahren kann. Bisweilen konnten bei Grün nur zwei Fahrzeuge in die Bundesstraße einbiegen, da diese selbst im Kreuzungsbereich durch wartende Fahrzeuge blockiert wurde. Als Folge staute sich der Verkehr über die komplette Auwiesenbrücke bis zur Kreuzung am Japangarten zurück, wo es infolgedessen ebenfalls zu bisweilen chaotischen Abbiegemanövern kam. Auch wer von der Kammgarnspinnerei aus mit dem Auto in Richtung Bietigheim unterwegs war, musste auf seinem Weg eine längere Wartezeit auf der Strecke in Kauf nehmen.

Während man somit während der Stoßzeiten auf den Straßen wartete, ging es auf der Baustelle selbst zügig voran. Als eine der ersten Maßnahmen des Brücken-Sanierungsprojekts, dessen Gesamtkosten sich auf 1,4 Millionen Euro belaufen, machten sich Arbeiter der Firma Rainer aus Ottmarsheim daran, mobile Fahrbahnbegrenzungen - wie man sie beispielsweise von Autobahnbaustellen kennt - entlang der beiden Fahrstreifen anzubringen. Hierbei kam es bereits am frühen Nachmittag zu den ersten kleineren Staus, da die einzelnen Stücke der sogenannten Gleitwände mit einem Kran von einem Lkw abgeladen werden mussten - während jeweils einer der Arbeiter für einen kurzen Augenblick den Verkehr anhielt. Auf engstem Raum zwischen Brückengeländer und vorbeirauschenden Fahrzeugen dirigierte ein Mitarbeiter per Fernsteuerung die großen Bauteile in die richtige Position, wo sie dann von seinen Kollegen miteinander verbunden wurden.

Durch die mobilen Wände ist die eigentliche Baustelle in der Mitte der Brücke für die kommenden drei bis vier Wochen nun abgegrenzt, sodass bereits an diesem Dienstag die Bagger ungehindert ans Werk gehen können. Laut Claus-Dieter Jaisle, Leiter des Hoch- und Tiefbauamts der Stadt Bietigheim-Bissingen, soll über mehrere Tage hinweg die Fahrbahnabgrenzung in der Mitte der Brücke abgebrochen werden. "Anschließend wird dort eine provisorische Asphaltschicht verlegt, damit die Baufahrzeuge problemlos fahren können", so Jaisle. Doch bevor die Bagger mit dem Abbruch und die Arbeiter mit dem Aufbringen der Asphaltschicht beginnen können, sind auch die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen (SWBB) am Zug. Sie kümmerten sich am Montag im Auftrag der Stadt darum, die hohen Lichtmasten von der Brücke zu entfernen. Von deren Spitze waren bereits im Vorfeld die Beleuchtungsanlagen abmontiert worden. Sobald die Baumaßnahme auf der Brücke weiter vorangeschritten sei, werde man dort neue Leitungen verlegen und Masten aufstellen, erklärte Ute Grothe von den Stadtwerken.

"In der Nacht zum Dienstag wird die Brücke für eine halbe Stunde voll gesperrt", sagte Claus-Dieter Jaisle am Montag. Die Sperrung sei notwendig, um die großen Schilder-Brücken vor der Brücke abzubauen und abzutransportieren.

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