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Marie Gehrig ist stolz auf ihren Idefix

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  • Marie Gehrig und Idefix haben es geschafft: Der 23 Jahre alte Shettlandpony-Schimmel konnte beim Shetty-Sport-Süd-Wettbewerb alle Hindernisse problemlos bewältigen. 1/3
    Marie Gehrig und Idefix haben es geschafft: Der 23 Jahre alte Shettlandpony-Schimmel konnte beim Shetty-Sport-Süd-Wettbewerb alle Hindernisse problemlos bewältigen. Foto: 
  • Mit dem Shettlandpony-Einspänner durch den Parcours. 2/3
    Mit dem Shettlandpony-Einspänner durch den Parcours. Foto: 
  • Rausgeputzt: Pony mit Zopf beim Pferdemarkt. 3/3
    Rausgeputzt: Pony mit Zopf beim Pferdemarkt. Foto: 
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Nervös zupft Marie Gehrig an den Steigbügeln ihres Sattels. Noch einmal redet das zehnjährige Mädchen aus Ludwigsburg beruhigend auf Pony-Wallach Idefix ein. „Ich bin schon ziemlich nervös und hoffe, das überträgt sich nicht auf mein Pony. Idefix lässt sich meist durch nichts aus der Ruhe bringen. Ich kann mich immer auf ihn verlassen“, erzählt Marie, die bereits seit vier Jahren im Sattel sitzt.

Der Shettlandpony-Schimmel Idefix ist 23 Jahre alt und war das erste Pony von Besitzerin Tanja Zentmaier aus Ludwigsburg. „Auf ihm habe ich reiten gelernt, und auch heute noch im hohen Alter ist das Pony der Liebling aller Kinder in unserem Reitstall. Auf dem Pferdemarkt in Bietigheim ist er schon viele Jahre lang aktiv“, betont Zentmaier.

Idefix erringt auch in diesem Jahr bei der Zuchtprämierung und den Shetty-Sport-Süd-Wettbewerben vordere Platzierungen. Entsprechend stolz reitet die kleine Amazone Marie Gehrig aus dem Parcours nach ihrem Springen: „Alle acht Hindernisse hat Idefix ohne Abwurf bewältigt. Das war wirklich toll“, schwärmt Marie.

Traben im Rundkurs

Die Reitwettbewerbe für Shettland-Ponys finden im Rahmen einer Serie in ganz Süddeutschland statt, und Ende des Jahres werden die Gesamtsieger aller unterschiedlicher Stationen gekürt. „An diesen insgesamt sieben Stationen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene mitmachen. Die Kleinen werden geführt, die Größeren reiten selbständig, wieder andere machen als sogenannte „Runner“ mit und führen die Ponys ohne Reiter oder aber sie bewältigen die unterschiedlichen Aufgaben in der Kutsche“, erklärt Rita Müller, die gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard und den Mitgliedern des Sport- und Zuchtvereins „Interessengemeinschaft der Shettland- und Classicponys“ den Tag des Shettylandponys im Rahmen des Bietigheimer Pferdemarkts alljährlich ausrichtet.

Ein Teil des Programms sind die Aufgaben des Shetty-Sport-Süd-Wettstreits, bei dem insgesamt 125 Starter ab fünf Jahren aus ganz Baden-Würrtemberg und dem angrenzenden Saarland an den Start gehen. Dabei zeigen die Teilnehmer wie Marie Gehrig nicht nur ihr Können im Springparcours, sondern auch beim Traben in einem Rundkurs sowie bei verschiedenen Geschicklichkeitsübungen. „Diese Aufgaben sind ganz schön schwierig. Beispielsweise musste ich mit Hufeisen Hütchen umwerfen oder durch ein Tor mit einem Flattervorhang reiten“, schildert die fünfjährige Lina Moldt vom Reit- und Fahrverein Ludwigsburg. Alle kleinen Teilnehmer tragen schmucke Turnierkleidung und sind mindestens ebenso aufgeregt wie die Profis im Sattel auf dem benachbarten Springplatz. „Genau dies ist auch unsere Ziel. Wir wollen die Kinder langsam an den Turnierwettbewerb heranführen“, erläutert Müller.

Ihr Mann Gerhard behält in den Führ-Ringen der Zuchtwettbewerbe die Übersicht. „Unsere Richter achten darauf, dass der Schritt der Ponys raumgreifend ist, und die Bewegung durch den ganzen Körper geht. Das Tier sollte sich im Takt bewegen, seine Gelenke einwandfrei sein. Der Körperbau muss tiefstehend und stabil sein, die Beine wiederum nicht zu lang. Der Kopf sollte eher zierlich ausgebildet sein“, erklärt Müller.

Lieblinge der Zuschauer sind die Stuten mit ihren munteren Fohlen und die Minis mit einem Stockmaß unter 86 Zentimetern. Bewertet werden echte Shettland Ponys, die nach dem englischen Ursprungs-Zuchtstandard anerkannt sind, sowie Deutsche Part-Bred Ponys oder Classic-Ponys, die für den Laien von den Shetland Ponys optisch kaum zu unterscheiden sind, und American Miniature Horses.

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Montag Der Marktbetrieb beginnt um 9 Uhr, unter anderem mit der Prämierung der Zuchtpferde, der Gebrauchs-, Reit- und Hädlerpferde. Um 14 Uhr startet der Festzug an der Talstraße (Bericht auf dieser Seite).

Dienstag Um 14 Uhr beginnt der Kindernachmittag mit Programm und Unterhaltung ab 15 Uhr im Festzelt und am Dreschschuppen. Um 19 Uhr klingt der Pferdemarkt im Festzelt aus.

Vergnügungspark und Gastronomie schließen Montagnacht um 1 Uhr, am Dienstag um 24 Uhr. bz

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