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Kliniken Holding weiht Erweiterung des Krankenhauses Bietigheim ein

Der Krankenhaus-Standort Bietigheim wird deutlich gestärkt: Am Dienstag ist mit der feierlichen Schlüsselübergabe ein insgesamt 1200 Quadratmeter großer Anbau an die Klinik eingeweiht worden.

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Schlüsselübergabe am Bietigheimer Krankenhaus (v.li.): Architektin Sibylle Nussbaum mit Mitarbeiter Wolfgang Padutsch, Geschäftsführer der RKH Professor Dr. Jörg Martin, Regionaldirektor Olaf Sporys, Chefarzt der Radiologie Dr. Wilhelm Kersjes und Chefarzt der Psychosomatik Dr. Jürgen Knieling.  Foto: 

Das Krankenhaus in Bietigheim-Bissingen wächst sichtbar in die Breite. Anfang Juni zieht die Psychosomatische Medizin in neu errichtete Modulbauten auf dem Krankenhausgelände und erhält dort zusätzliche Betten und Therapieräume. Außerdem wird ein Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT) zur Erweiterung und Verbesserung des diagnostischen Spektrums in Betrieb genommen. Am Dienstag gab es bei der Einweihung erste Einblick in den Erweiterungsbau.

Im Westen des Krankenhauses sind auf zwei Etagen 1200 Quadratmeter neue Fläche geschaffen worden, wovon der überwiegende Teil dieses "Modulbaus" für die Psychosomatische Medizin bestimmt ist. "Das neue Modulgebäude ist Teil der geplanten Weiterentwicklung und des Ausbaus des Krankenhauses Bietigheim. Dieses nimmt eine besonders wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung im nördlichen Landkreis und in der Region ein", sagte Professor Dr. Jörg Martin, Medizinischer Geschäftsführer der Regionalen Kliniken Holding RKH. Die Investitionskosten des Modulgebäudes beliefen sich auf 3,8 Millionen Euro. Die Kosten für den Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) werden mit einer Million Euro angegeben.

Der Umzug in den Modulbau wird nach RKH-Angaben von der Psychosomatischen Abteilung schon länger herbeigesehnt, ist doch damit eine Erweiterung um sechs stationäre Behandlungsbetten möglich, die von Seiten des Sozialministeriums genehmigt wurden. Jährlich werden in der Psychosomatischen Abteilung des Bietigheimer Krankenhauses etwa 240 Patienten behandelt. Die Wartezeiten für eine Behandlung liegen in der Regel zwischen drei und vier Monaten. Derzeit gibt es zwölf Behandlungsplätze in der Tagesklinik, in der die Patienten von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 16 Uhr, anwesend sind, und zwölf stationäre Behandlungsbetten, deren Zahl jetzt auf 18 Betten erweitert wird. Die Zahl der "Krisenplätze" wird auf sechs erhöht. Das bedeutet, dass in Zukunft sechs Betten Patienten zur Verfügung stehen, die auf Grund von akuten psychischen Krisen - beispielsweise bei Burnout oder Depression, bei panikartigen Zuspitzungen - dringend behandlungsbedürftig sind und ohne lange Wartezeit aufgenommen werden müssen. Mit der erweiterten Station können beide Behandlungsansätze besser voneinander getrennt und damit die Bedürfnisse der einzelnen Patienten besser berücksichtigt werden, so die Holding. Neben den verbesserten Behandlungsmöglichkeiten kann die Psychosomatische Abteilung nun zudem zusätzliche Gruppen- und Behandlungsräume sowie Büros nutzen.

Mit der Entscheidung, ein Modulgebäude für die Auslagerung und Erweiterung der stationären Psychosomatik am Standort zu errichten, wurde die Chance ergriffen, entsprechende Räumlichkeiten auch für den Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) zu schaffen. Da dieses Gebäude gleichzeitig einen direkten Anschluss an das Krankenhaus hat, können in dieser Diagnostikeinheit sowohl die stationären Patienten als auch die ambulanten Patienten untersucht werden. Ab dem 2. Juni teilen sich die Radiologische Abteilung des Krankenhauses Bietigheim unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Privatdozent Dr. Wilhelm Kersjes und seiner leitenden Oberärztin Dr. Christine Blatzonis mit der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Ludwigsburg die Räumlichkeiten und den MRT.

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Lesen Sie einen weiteren Bericht von der Einweihung am Freitag.

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www.bietigheim-bissingen.de/

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