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Indiaca-Weltmeisterschaft: Fans sorgen für WM-Atmosphäre

Fünf Tage lang zeigten weit gereiste Sportler in der EgeTrans Arena Spitzenleistungen in Indiaca und strahlten am Ende mit Gastgebern, Organisatoren und Fans um die Wette - nicht nur wegen der Siege der deutschen Mannschaften.

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Nach der Siegerehrung am Samstag feierten die Akteure der Indiaca-WM gemeinsam beim Waldfest des TSV.  Foto: 

Deutschland verwandelt den Weltmeister-Aufschlag. Die Halle bebt. Aus den Lautsprechern erklingt der Toten-Hosen-Hit "An Tagen wie diesen". Die frischgebackenen Indiaca-Weltmeister der Männer liegen sich freudetrunken in den Armen. Gänsehautstimmung im Ellental.

"Seit ich diese Spiele nun hier erlebt habe, kenne ich den Begriff Randsportart nicht mehr", ist Volker Müller ganz aus dem Häuschen ob des Geschehens rund um das gelbe Säckchen mit drei roten Federn, das sich am Samstagnachmittag in der EgeTrans Arena abspielt. Der Bietigheim-Bissinger SPD-Fraktionsvorsitzende verfolgt gespannt das Endspiel der Männer, in welchem sich die deutsche Mannschaft gegen Luxemburg zum WM-Sieg schmettert - frenetisch angefeuert von den etwa 2.000 Fans. "Das ist extrem beeindruckend, wie diese engagierten, emotionalisierten Fans Stimmung machen. Dazu muss die Halle gar nicht voll sein", so Müller.

Oberbürgermeister Jürgen Kessing ist ebenfalls restlos begeistert von der Stimmung. "Auch mit wenigen Zuschauern kann man eine tolle Atmosphäre zaubern - die paar Leute machen einen Lärm wie die fünffache Zuschauermenge bei anderen Ballsportveranstaltungen", schwärmt Kessing.

Hand in Hand haben Stadtverwaltung und Ausrichter, der TSV 1848 Bietigheim, diese Großveranstaltung gestemmt. "Die Unterstützung seitens der Stadt in Bezug auf Werbung, Eröffnungsveranstaltung und Empfang war hervorragend", zeigt sich der TSV-Vorsitzende Günter Krähling voll des Lobes und ist nach dem Dreisatz-Sieg der deutschen Männer "glücklich und zufrieden - alles ist so gelaufen, wie wir"s uns vorgestellt haben". Gemeinsam mit den Organisatoren vor Ort, zieht Kessing Bilanz, habe Bietigheim-Bissingen gezeigt, "dass man Großveranstaltungen kann - und die EgeTrans Arena hat sich als Austragungsstätte für Ballsport-Großveranstaltungen bewährt".

Auch Laura Oberle aus Karlsruhe lobt die Arena. Die aktive Indiaca-Sportlerin, die eine Karriere als Nationalspielerin anstrebt, findet die Halle für Ballsportarten wie für Indiaca "einfach perfekt". Restlos zufrieden sind Karlheinz Bührer und Elli Sett. Der Präsident der International Indiaca Association (IIA) und die Trainerin des polnischen Mixed-Teams sind nicht nur von der Halle vollauf begeistert, sondern auch von der Atmosphäre und von der Stadt als Gastgeberin. "Unser Team hat in der Schule übernachtet. Unterkunft super, Frühstück super, alles toll", freut sich die in Neuss lebende Polin und will ein "großartiges Dankeschön an das Orga-Team" übermittelt wissen.

Beeindruckt zeigt sich Sett nicht nur ob des tollen Einstiegs in die Weltmeisterschaft, als alle Delegationsmitglieder und Sportler beim Oberbürgermeister mit einem Buffet empfangen wurden - "das ist nicht selbstverständlich" -, sondern auch von der "tollen Stadt" Bietigheim-Bissingen, die "ein wundervoll herausgeputztes Schmuckstück" sei. Mit ihrem Team hat Sett die Zeit zwischen den sportlichen Einsätzen genutzt, um die Stadt zu bewundern, wo "moderne Kunst toll integriert ist in das Alte".

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Kommentare

29.07.2013 10:23 Uhr

Nettes Event, aber nicht übertreiben

Toll, dass so etwas in Bietigheim geboten wird. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen und man hätte dieses Event sicherlich nicht besucht, wenn es in Ludwigsburg gewesen wäre. Daher Danke, dass so etwas nach Bietigheim geholt werden kann.

Nur noch zum Artikel: Von den angeblichen "etwa 2.000 Fans" war wenig zu sehen. Jeder Sitzplatzblock hat zwischen 200 und 300 Plätzen. Davon waren locker 6 Stück komplett leer. Dazu immer wieder Lücken zwischen den Leuten auf Haupt und Gegengeraden. Mehr als 1200 waren das nicht.
Nicht falsch verstehen: Finde das Super, hätte nicht mit so vielen gerechnet und freue mich, dass das Turnier so viel Anklang gefunden hat. Ich denke nur nicht, dass man so dermaßen übertreiben muss.

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Bietigheim-Bissingen

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www.bietigheim-bissingen.de/

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