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Friedhofsentwicklung trifft auf Unverständnis

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Bis auf den letzten Platz besetzt war die TVM-Gaststätte zum Bürgergespräch in Metterzimmern am Samstag.  Foto: 

Schritt für Schritt geht es vorwärts in Metterzimmern, das wurde am Samstagabend beim Bürgergespräch im TVM-Vereinsheim klar. Etwa 70 Zuhörer waren zum Austausch mit Bürgermeister Joachim Kölz, der stellvertretend für Oberbürgermeister Jürgen Kessing die Veranstaltung leitete, gekommen. Außerdem stellten sich Albrecht Kurz (GAL), die SPD-Stadträte Rolf Breitenbücher und Werner Kiemle (SPD) sowie die Freie-Wähler-Vertreterin Karin Wittig den Anregungen der Einwohner von Metterzimmern.

Zunächst zu Kritikpunkten aus dem Vorjahr: Bei der Kelterbedachung meldete Kölz nur eine provisorische Lösung: Ein Netz sichert die Ziegel vor dem Herunterfallen. Ab Montag wird der Fahrbahnrand der Sprangerstraße Richtung Waldhof saniert. Beim Bürgergespräch 2016 hatten Bürger auf die Schlaglöcher hingewiesen. Eine neue Asphaltschicht soll 2018 kommen. Am Haslacher Weg wird immer noch nicht gebaut, jedoch sollen die Vorarbeiten im Winter 2017 bis Frühjahr 2018 beginnen.

Es gab Verbesserungen ohne direkte Anregungen aus der Bürgerschaft: Der Radweg von der Einmündung „Bodenrain“ bis zur Mettermühle ist vor kurzem neu asphaltiert worden. Die Kosten beliefen sich laut Stadtverwaltung auf 20 000 Euro. Ein Radfahrer aus Metterzimmern lobte: „Es gibt jetzt keinen Grund mehr, mit dem Auto nach Bietigheim reinzufahren.“ Für 30 000 Euro hatte die Bushaltestelle an der Einmündung Bodenrain ein Dach und einen behindertengerechten Bordstein erhalten. Allerdings: Hier kam die Nachfrage aus der Zuhörerschaft, ob die Verwaltung auch an Sitzgelegenheiten gedacht hatte. „Sitze werden nachgerüstet“, kommentierte Kölz.

Unzufriedenheit riefen Auswirkungen des Friedhofentwicklungsplans der Stadt Bietigheim-Bissingen hervor. „Es kann doch nicht sein, dass Menschen, die schlecht zu Fuß sind und einen Strauß am Grab niederlegen wollen, über Kieswege holpern müssen“, sagte Claus Brückmann. Stadtgärtnerei und Bauhof ersetzen nach und nach die Platten zwischen den Gräbern mit Kies- oder Graswegen (die BZ berichtete). Kölz machte klar, dass man von diesem Plan nicht abweichen will, dafür wären Grabeinfassungen nun erlaubt: „Eine ideale Lösung gibt es nicht.“

Zudem werde man den barrierefreien Zugang zur Aussegnungshalle prüfen. Auch Urnenbestattung seien auf dem Metterzimmerer Friedhof geplant. „Die Nachfrage ist groß.“ Einen Zeitpunkt, an dem die Urnengräber realisiert werden sollen, nannte der Erste Bürgermeister nicht. Fritz Zeh regte an, auf einigen Parkplätzen am Friedhof die Parkdauer zu limitieren – die Idee nahmen Vertreter des Ordnungsamts ins Aufgabenbuch auf.

Anwohner der Mühlsteige beklagten, dass immer wieder schwere Laster den Schleichweg nach Sachsenheim befahren, obwohl ein Schild ihnen die Durchfahrt untersagt. „Schlecht sichtbar und an falscher Stelle“, sei der Hinweis. Zudem gebe es zur Hauptverkehrszeit einen Rückstau. „Man hat aufgrund der parkenden Autos keine Ausweichmöglichkeit bei Gegenverkehr“, hat Nicole Mann beobachtet.

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Wappen
Ludwigsburg

Bietigheim-Bissingen

Einwohner: 42968 (31. Dez. 2015)
PLZ: 74321
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 211 m ü. NHN
Oberbürgermeister Jürgen Kessing (SPD)

www.bietigheim-bissingen.de/

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