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Fortsetzung der Werkstatt Theologie

Ende Dezember ging die erste Runde der inzwischen zur Tradition gewordenen Reihe "Werkstatt Theologie" der evangelischen Gemeinde zu Ende - mit großer Besucherresonanz. Die zweite Runde beginnt diesen Mittwoch.

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Die große Resonanz des Themas "Islam - Zugänge zu einer Weltreligion" war an den Besucherzahlen abzulesen: An den ersten drei Abenden kamen jeweils deutlich über 100 Besucher ins Gemeindehaus der Friedenskirche, teilen die Veranstalter mit. Der Erfolg sei zum einen dem aktuell brisanten Thema, zum andern den Referenten zu verdanken, die es verstanden hätten, durch ihre authentischen Vorträge die Teilnehmer zu fesseln, heißt es in einer Mitteilung.

Die Reihe "Werkstatt Theologie" wird nun ab Mittwoch, 13. Januar, um 19 Uhr fortgesetzt. Ein Kennzeichen dieser Werkstatt Theologie besteht darin, dass sowohl christliche als auch muslimische Theologen die Abende gestalten. Der Referent des ersten Abends im Januar ist der Tübinger Islamwissenschaftler Dr. Abdelmalek Hibaoui zum Thema "Der Koran als Gottes Wort". Der Koran gilt nach seiner Aussage als der Schlüssel für die gesamte Weltanschauung der Muslime. Auf den Koran gründet sich die gesamte islamische Zivilisation. Ein wichtiger Aspekt des Abends wird sein, wie die Aussagen des Koran im heutigen Kontext zu verstehen sind. Auch hier rechnen die Veranstalter mit einer regen Diskussion.

Am Mittwoch, 20. Januar, steht das Thema "Gottesbilder im Islam - Ist Allah ein gütiger Gott?" auf dem Programm. Referentin und Gesprächspartnerin wird Prof. Dr. Maha El-Kaisy Friemuth sein. Sie ist seit 2012 Professorin für islamische religiöse Studien an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie wird aufzeigen, wie die verschiedenen Gottesvorstellungen des Koran von islamischen Theologen und Philosophen interpretiert werden.

Den letzten Abend der Reihe am Mittwoch, 27. Januar, gestaltet wieder ein christlicher Theologe. Prof. Dr. Christoph Schwöbel aus Tübingen referiert über das Thema "Christen und Muslime im Gespräch". Seiner Ansicht nach ist in einer religiös-pluralistischen Gesellschaft wie der Bundesrepublik der Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen eine Bedingung des Überlebens und des gemeinsam gestalteten guten Lebens.

Alle Abende finden im Gemeindehaus der Friedenskirche im Sand statt und beginnen jeweils um 19 Uhr. Eine Teilnahme ist auch für bisher noch nicht angemeldete Personen möglich. Mehr Infos gibt es bei Dieter Petri, Telefon (07142) 441 58, E-Mail: Petri.Dieter@t-online.de.

Außer der Reihe gibt es einen Vortrag, zu Gast sein wird die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor. Sie referiert am 19. Februar um 18 Uhr im Kronenzentrum über das Thema, zu dem sie auch ein Buch verfasst hat, mit dem Titel "Zum Töten bereit. Erfahrungen mit radikalisierten islamistischen Jugendlichen".

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