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Förderung nimmt Hürden in der EU

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Die Erhöhung der finanziellen Förderung des Landes für die Weinbau-Steillagen hat die Hürden in der Europäischen Union genommen. „Das Genehmigungsverfahren ist durch“, sagte Peter Hauk (CDU), Landwirtschaftsminister des Landes, an diesem Freitag in Hessigheim. Auf einer Wahlkampfveranstaltung mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger stellte er sich dort den Fragen der Wengerter.

Die Pläne des Landes sehen vor, die Bewirtschaftung von Steillagen mit bis zu 3000 Euro pro Hektar zu bezuschussen, wie mehrfach in der BZ berichtet. Bisher gibt es 900 Euro. Nach der Entscheidung der EU werde das Thema im Herbst im Landtag beraten, mit der Haushaltsverabschiedung im Dezember soll es beschlossen werden, machte Hauk deutlich.

Der Zuschuss soll ab dem Jahr 2018 ausgezahlt werden. Er wird für Weinberge gezahlt, die überwiegend 45 Grad oder steiler sind, und für terrassierte Weinberge. Wichtig sei in jedem Fall, dass der Weinberg mit der Hand bewirtschaftet wird. Zusätzliche Auflagen für die Gewährung des vollen Zuschusses werde es nicht geben.

Bei etwa 1000 Hektar Steillagen in Württemberg müsste im Höchstfall eine Förderung von drei Millionen Euro jährlich im Haushalt verankert werden. Hauk wollte nicht ausschließen, dass die Summe im ersten Jahr auf zwei Millionen Euro begrenzt und im Folgejahr auf drei Millionen aufgestockt wird. Ziel es es in jedem Fall zu verhindern, dass Steillagen aufgelassen werden und weitere Weinberge in die Ebene verlagert werden. „Die steilsten Lagen sind die besten Lagen“, sagte Hauk.

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