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Fahnenschwinger treten im T-Shirt auf

Am bisher heißesten Wochenende des Jahres 2013 ging es für den Fanfarenzug der Wobachspatzen zusammen mit einigen Fans zum St.-Jodok-Ritt nach Tännesberg.

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Einen im wahrsten Sinne des Wortes heißen Auftritt hatte der Fanfarenzug der Wobachspatzen in Tännesberg.  Foto: 

Am Samstagmorgen startete der Fanfarenzug der Wobachspatzen nach Tännesberg. Dort angekommen, wurden die Teilnehmer beim Verlassen des Busses von einer Hitzewand regelrecht umgeworfen: Aus dem klimatisierten Bus hinaus in Temperaturen von 38 Grad im Schatten. So sorgte schon die kurze Strecke, keine 100 Meter, ins Massenquartier dafür, dass jede Bewegung zu massiven Schweißausbrüchen führte.

Die extremen Temperaturen waren offenbar auch für eine eher "bescheidene" Besucherfrequenz an diesem Nachmittag verantwortlich. Trotzdem fand der Wobachspatzen-Fanfarenzug in den Straßen und Plätzen eine beschattete Stelle, um sich den Bewohnern und Gästen, zusammen mit den Fahnenschwingern, zu präsentieren. Allerdings: Für einen Auftritt in kompletter Uniform war es noch deutlich zu heiß, sodass man sich auf "Uniform mit T-Shirt" beschränkte. Gegen Abend, das Thermometer war deutlich gefallen (31 Grad), nahmen Fanfarenzug und Fahnenschwinger am Umzug zum Zapfenstreich teil - gleichfalls in dieser "Uniform light".

Danach hatten alle Gelegenheit, den notwendigen Flüssigkeitsverlust zu kompensieren. Der St.-Jodoks-Ritt ist alle zwei Jahre ein historisches Spektakel, bei dem sich die komplette Gemeinde Tännesberg in ein mittelalterliches Städtchen verwandelt. Beginnend mit bewachten Stadttoren, über allerlei fahrendes Volk, mit Gauklern, Zauberern, fahrenden Rittern, Kneipen, Kaschemmen, "allerley Kurtzweyl", bis hin zum Herold oder einer "Hexenverbrennung". Das gastronomische Angebot ist entsprechend: Neben Bier und Wein werden auch Met und allerlei Säfte feilgeboten, Fladenbrote sind ebenso zu erhalten wie Gebratenes und Gesottenes von diversem Getier.

Um 23 Uhr gab es den nächsten Höhepunkt: Zusammen mit der Fanfarengruppe Tännesberg und zahlreichen Feuerspuckern zogen die Bietigheimer auf den Marktplatz, wo ein gewaltiges Feuer- und Pyro-Spektakel dargeboten wurde. Dank der späten Tageszeit und den nun erträglichen Temperaturen fand diese Aufführung vor einer gigantischen Publikums-Kulisse statt.

Am nächsten Morgen erlebten die Bietigheimer die St.-Jodoks-Prozession, sozusagen die Vorbereitung auf den Festumzug. Um 14 Uhr startete dann der große Festumzug - bei 38 Grad im Schatten. Darum begleiteten einige Fans, ausgestattet mit reichlich Mineralwasser, Fanfarenzug und Fahnenschwinger, die wieder in der beschriebenen "Sonder-Uniform" teilnahmen. Doch trotz dieser Vorsorgemaßnahmen gab es die eine oder andere Kreislaufschwäche, so dass alle Beteiligten froh waren, als der Umzug zu Ende war.

Nach einer kurzen Erholungszeit folgte um 15.30 Uhr die Verabschiedung. Der Vertreter des St.-Jodok-Vereins bedankte sich und lud die Bietigheimer ein, auch 2015 wieder nach Tännesberg zu kommen. Und die Fanfarengruppe Tännesberg versprach, am Bietigheimer Fasnachtsumzug 2014 teilzunehmen.

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